Deutsch-Polnischer Austausch 2005

Einleitende Bemerkungen

Auf dieser kleinen Homepage wollen wir euch unseren Schüleraustausch 2005 Hann. Münden-Chelmno etwas näher bringen.

Wir bitten um Verständnis, dass diese Homepage noch kein Endprodukt ist. Die fertige Seite befindet sich in Arbeit und wird in den nächsten Tagen erreichbar sein. Fotos und eine endgültige Berichterstattung können erst nach Abschluss des Austausches zur Verfügung gestellt werden.

Unsere Zeit in Chelmno


Die Hinfahrt

Mit gemischten Erwartungen und Gefühlen haben wir uns am 04.04.2005 am Mündener Bahnhof eingefunden. Die Fahrt von Münden nach Göttingen sowie die von Göttingen nach Berlin Ost verliefen ohne größere Zwischenfälle; abgesehen von unserem letzten deutschen Bier für die nächsten zwei Wochen.

Nach Poznan sind wir in einem polnischen Zug gefahren, welcher noch recht komfortabel war im Vergleich zu unserem Gefährt auf dem Weg nach Torun.

Gerädert, müde und ein bisschen aufgeregt gingen wir spät abends in Torun aus dem Zug und wurden unseren Austausch-Schülern vorgestellt. Nach dem ersten Schock wurden wir in unseren Bus nach Chelmno verfrachtet.
Dieser Trip verlief irgendwo zwischen Ruhe und Chaos, Spannung und Schlaf.

An diesem Abend wurde jeder noch seiner Familie vorgestellt, bevor wir die lang ersehnte Nachtruhe antraten.

Der erste Tag -  erste Eindrücke

Am ersten Tag sind wir mehr oder weniger entspannt um 10:00 Uhr im Kopernikus-Lyzeum zusammengekommen. Von dort aus sind wir geschlossen zum Rathaus, wo wir vom Chelmnier Bürgermeister empfangen wurden. Ohne große Zeit für Zwischenfragen ging es weiter zum Landrat der Stadt. Hier wurden wir mit Kaffee und Kuchen empfangen. Nach einer kleinen Rede verabschiedeten wir uns nach und nach um ein deliziöses Mittagessen in unseren Familien zu genießen.

Nächster Programmpunkt war der sogenannte „Begrüßungsabend“, der im allgemeinen daraus bestand, dass wir in der Stadtkneipe „Komissariath“ die Erzeugnisse polnischer Braukunst ausgiebig probierten.

Der zweite Tag – Kultur

Der nächste Morgen wurde von allen anders beschrieben. Ansichten von „total kaputt“ bis „prima“ waren vorhanden, aber auf den nächsten Abend freuten sich trotzdem alle.

Teilweise wach trafen wir um 09:00 Uhr zusammen um einer Stadtführung durch Chelmno teilzuhaben. Interessante und weniger interessante Sehenswürdigkeiten und ihre Geschichte wurden in unsere noch etwas müden Köpfe eingeprügelt.

Wer hier aufgepasst hat, konnte bei der folgenden Stadtrallye punkten, bei der Teams aus Polen und Deutschen gegeneinander antraten. Das Gewinnerteam wurde ermittelt nachdem wir uns alle noch im „Spichlerz“ getroffen haben. Die Hamburger hier sind empfehlenswert.

Nach dem Mittagessen hatten wir Freizeit und haben den Abend wieder im „Komissariath“ verbracht. Für einige Getränke und Billard-Spiele gaben wir hier Geld aus. Hier war auffällig, dass sehr viele Freunde unserer Gastgeber kamen und sehr offen gegenüber uns waren.

Der dritte Tag – Torun

Voller Freude durften wir am Donnerstag in den Unterricht gehen. Uns wurden einige wichtige Sachen über die Stadt Torun erzählt, die wir an diesem Tag besichtigen wollten. Diese Stadt ist die Heimat des bekannten Astronom Nikolas Kopernikus. Der Name der Stadt bedeutet übertragen soviel wie „brich zusammen“, weil es in dieser Stadt, ähnlich wie in Pisa, einen schiefen Turm gibt.

Um halb 11 fuhr unser Bus.

Wir besichtigten zuerst das Kopernikus-Haus,in dem wir eine gute Führung hatten. Danach haben unsere polnischen Austauschschüler eine Stadtführung auf deutsch und englisch für uns organisiert.

Die Besichtigung des Planetariums fiel leider aus, da dieses geschlossen war.

Also hatten wir etwas mehr Freizeit in der Stadt, wo wir einige gute Läden und gutes Essen fanden (Pizzeria Capri in der ul. Wysoka).

Zufrieden setzten wir uns in den Bus, fuhren nach Chelmno, aßen in den Familien zu Abend und trafen uns im „Komissariath“.

Der vierte Tag – Trauertag

Die Schule fiel am Freitag aus, denn es war Staatstrauertag. Karol Wojtala, besser bekannt als Papst Johannes Paul II, wurde an diesem Tag im Vatikan beigesetzt. Den ganzen Tag gab es im Fernsehen nichts anderes zu sehen als die Beerdigung, Rückblicke und Kommentare bezüglich dieses Themas. Am Abend gingen wir zur Trauerfeier am Rathaus in Chelmno.

Danach gingen die meisten von uns ins „Komissariath“.

Der fünfte Tag – Hide and seek

Wie immer mussten wir entgegen jedem Willen früh aufstehen, da wir auch an diesem Tag ausgiebiges Programm hatten.

Biskupin und Bydgoszcz waren angesagt.

Im Freilichtmuseum Biskupin bestaunten wir kleine Holzhütten und eine kleine Festung aus Holz.

Begeistert nahmen wir hier ein leider viel zu kleines Mittagessen aus Pommes, Fleisch und Salat zu uns. Immer noch hungrig setzten wir unseren Weg in Richtung Bydgoscz fort. Hier waren wir zuerst in einem großen Einkaufszentrum, in dem man viel Geld loswerden konnte, bei lustigen Aktionen wie Einkaufen, Billard oder Bowling. Auch teures Essen gab es hier en masse.

Unser Hauptziel war aber das Multikino.  Die Ausmaße des Gebäudes sind. Auch die Preise waren fast westlich angeglichen.

In diesem Kino sahen wir uns den Film „Hide and  Seek“ mit Robert de Niro an. Der Film war in englischem Originalton mit polnischen Untertiteln.

Aber der Tag war noch lange nicht vorbei, denn noch auf der Fahrt nach Chelmno wurde der Abend geplant. Nach einigem Hin und Her wurde unser Ziel festgelegt: „Mars“.

Hierbei handelt es sich nicht um den Planeten des Krieges, sondern vielmehr um eine kleine Mischung aus Kneipe und Disco in Chelmno. Gutaussehende Bedienungen, leckere Getränke und Musik unterhielten uns für den Abend.

An diesem Abend  konnten wir zum ersten Mal richtig lange wegbleiben, was wir auch zur Genüge nutzten.

Der sechste Tag – Familientag

Der Sonntag wurde von meisten zum Ausschlafen genutzt.

Ansonsten war der Tag dafür vorgesehen mit den Gastfamilien verbracht zu werden.

Der siebte Tag – „Alles aus Liebe“

Ausgeruht gingen wir also am Montag in die Schule, wo die meisten von uns am Unterricht teilnahmen. Danach ging die Arbeit am Projekt weiter und immer neue Probleme und Schwierigkeiten taten sich hierbei auf. Doch glücklicherweise fassten uns unsere Lehrer uns hilfreich in die Speichen.

Ein kleines Highlight des Tages war der gemeinsame Musikunterricht. Hier haben wir zuerst das Lied „Alles aus Liebe“ von den Toten Hosen und danach die polnische Fassung „A wszytko to, bo ciebie kocham“ von Ich Troje gesungen. Den Abschluss bildete das deutsch-polnisch-russische Lied „Keine Grenzen“.

Voller Ekstase gingen wir an diesem Abend in unsere Stammkneipe. Ratet mal in welche!

Der achte Tag – Danzig I

Auf diesen Tag freuten wir uns schon di ganze Zeit. Auf nach Danzig! Zuerst stand die Besichtigung der Marienburg auf dem Plan. Nach einer mehr oder weniger gelungenen Führung und einem viel zu kleinen Mittagessen fuhren wir weiter nach Danzig in die Jugendherberge „Dom Hacerza“. Nachdem wir uns auf die Zimmer verteilt haben und die Herbergsordnung verlesen wurde, hieß das nächste Ziel Sopot.

Sopot liegt ein bisschen außerhalb von Danzig und hat bis auf den Aquapark nichts sonderliches zu bieten. Der Aquapark ist vergleichbar mit großen Spaßschwimmbädern in Deutschland.

Der Abend in Danzig war spaßig sowie haarig, da in den Geburtstag von Piotr reingefeiert wurde.

Der neunte Tag – Danzig II

Gegen 3 Uhr morgens gingen auch die letzten zu Bett.

Nur fünf Stunden später trafen wir zusammen um (berechtigterweise) eine gewaschen Ladung Ärger zu erhalten.

Mit viel Spannung in der Luft gingen wir zu einem Frühstück aus Brot und Rührei in der Herberge. Mit dieser Stärkung ging es in die Altstadt, wo unsere Austausch-Partner wieder eine Stadtführung boten.

Einigen der Vorleser konnte man die letzte Nacht noch anmerken, die Stimmung wurde im Laufe des Tages aber besser.

Auch in Danzig hatten wir wieder freie Verfügung, die auch von allen ausgiebig in Anspruch genommen wurde. Die meisten verbrachten diese Zeit mit Essen.

Der Besuch im Konzentrationslager Stutthof fiel kurzfristig aus, weshalb wir dann doch lieber kurz an den Ostseestrand fuhren. Ein netter Spaziergang am Strand, einige Gruppenphotos und wir stiegen müde in den Bus.

An diesem Abend war keine weitere Aktion geplant.

Der zehnte Tag – Abschluss

Ein weiteres Mal sollten wir am Unterricht teilnehmen, was aber nur von wenigen auch ausgeführt wurde.

In den folgenden Stunden beendeten wir unsere Projekte, die auch im Rahmen der Zusammenfassung vorgestellt wurden.

Der eigentliche Abschluss sollte auf einem alten Gutshof stattfinden, wo wir die Möglichkeit hatten mit einer Kutsche zu fahren oder auf einem Pferd zu reiten.

Dann wurde gegrillt. Eine große Masse von alkoholfreien Getränken, Bratwürsten und anderen Lebensmitteln wurden hierbei in die ewigen Jagdgründe befördert.

Als Krönung sangen wir noch einmal unsere drei Lieder.

Der wahre Abschluss war das aber noch nicht, weil wir uns noch einmal alle im „Komissariath“ zusammengefunden haben um noch einmal richtig die Sau rauszulassen.

Das haben wir auch erfolgreich getan.

Der letzte Tag – Abfahrt

Wieder mit gemischten Gefühlen trafen wir uns am Freitag fast alle pünktlich zur Abfahrt.

Nach kurzen Ansprachen, Tränen und Verabschiedungen mussten wir dann in den Bus nach Deutschland. Doch wir wussten, wir würden uns bald wieder sehen.

Die Rückfahrt verlief fast reibungslos bis Göttingen. Hier wurde ein Teil der Gruppe vom Rest abgetrennt und musste bis Kassel weiterfahren.

Glücklicherweise kamen wir trotzdem alle noch am späten Abend am Mündener Bahnhof an.

Raphael Genovese


Unsere Zeit in Hann.Münden

Teil II 06.-17.09.2005

Die Ankunft

Gegen 22:00 Uhr kamen unsere polnischen Gäste mit ihrem Bus in Hann Münden an. Die Wiedersehensfreude war groß. Auch drei neue Gesichter waren dabei, gleichzeitig war Piotr nicht mehr mit von der Partie.

Der erste Tag - Begrüßung

Nachdem unsere Schulleiterin unsere Gäste begrüßt hat, gingen die meisten deutschen Schüler in den Unterricht. Für die Polen stand ein kleines Programm an, mit Punkten wie Begrüßung bei Bürgermeister Klaus Burhenne und einer Stadtrallye.

Nach einem Mittagessen in den Familien trafen wir uns alle auf dem Abenteuerspielplatz Kattenbühl, wo ordentlich gegrillt wurde. Die Grillmeister Knierim und Geiger gaben ihr Bestes um den unstillbaren Hunger der 32 Schüler zu besänftigen.

Darauffolgend gingen wir in den Kasten um dort einen Begrüßungsabend zu zelebrieren. Viele der Polen wurden das erste Mal mit deutschem Bier konfrontiert.

Der zweite Tag - Schule

Zur ersten Stunde traf sich ein Haufen müder Schüler am GGM. Nach einer gemeinsamen LK-Sunde bekamen die Polen Unterricht bei Frau Ruthenberg.

Wie auch in Chelmno nahmen wir hier an einem Projekt teil, welches auch hier wieder für Verwirrung sorgte.

Immer noch nicht ganz im Klaren über das Projekt wurden die polnischen Schüler zu einer Stadtführung eingeladen, während die Deutschen mit germanischem Arbeitswillen lieber in den Unterricht gingen.

Für Klarheit im Kopf sorgten das Essen in der Lotusblume und ein Besuch im Kasten.

Der Dritte Tag - Weimar/Buchenwald/Erfurt I

Viel zu früh trafen wir uns am Morgen vor der Schule um im Bus Richtung Weimar den Schlaf der Gerechten nachzuholen. Dieser wurde allerdings schon um 10:30 Uhr abgebrochen, weil eine von den deutschen Schülern organisierte Stadtführung durchgrungen wurde. Trotz schlechter Vorbereitung konnten die Stadtführer den Rest der Gruppe dermaßen beeindrucken, dass eine La-Ola-Welle angebrcht gewesen wäre. Leider ist dies nach DDR-Gesetz nicht erlaubt und wir mussten uns auf Klatschen belassen. Nach der nächsten Schlaf-Tour in unserem polnischen Bus ging es nach Buchenwald. Eine beeindruckende Führung wurde nur von der sengenden Hitze gedrückt. Die Endstation des Tages war die Jugendherberge in Erfurt, wo uns ein leckeres Gulasch serviert wurde. Mit diesem im Bauch gingen wir in die Stadt, von wo aus wir Freigang hatten. Fast alle nutzten diese Gelegenheit um ein paar Getränke zu genießen. Die Nacht war ruhiger als jene in Danzig, dennoch nicht still.

Der vierte Tag - Erfurt II/Wartburg

Gegen 2 Uhr morgens war es auch auf dem letzten Zimmer komplett ruhig. Ein nettes kleines Frühstück genossen wir um halb 9 um uns für den kommenden Tag zu stärken. Es sollte eine Stadtführung geben, welche wir nicht auf Anhieb fanden. Die Führerin war ein kleiner Stempel namens Siegel.Nach der Führung und ein wenig genutzter Freiziet gingen wir in den Bus, um zur Warburg zu fahren. Hier war ein kleines Gewitter im Anzug, welches sich aber verflüchtigte. Die folgende Führung war dafür alles andere als ein Gewitter. Man merkte eindeutig, dass die Führung für ein anderes Publikum gedacht war als eine zwölfte Klasse.Dennoch brachten wir die Zeit hier rum und fuhren im Anschlus fast ohne Zwischenfall nach Hause.An diesem Abend waren einige von uns auf einer Geburtstagsfeier andere im Kasten.

Der fünfte Tag - Familientag

Diesen Tag verbrachten wir größenteils mit unserer Familie und unseren Gästen. Am Abend wurde gemeinsam in Vannesas 18. Geburtstag reingefeiert.Schon wieder im Kasten.

Der sechste Tag - Kochen ist Krieg

Fast ausgeruht bewegten wir uns mal wieder zur ersten Stunde in unsere Lieblingsschule. Nach zwei entspannten Stunden Projektarbeit, hatten die polnischen Schüler die Ehre an einem Sportunterricht mit unseren Austauschleitern Frau Ruthenberg und Frau Gutenberg teilzunehmen. Wir armen Würstchen hatten währendessen LK. Im Anschluss gab es nochmal Projekt und dann das Highlight des Tages: Kochen! In vier Gruppen versuchten wir die Küche aufzuteilen, was an ein Blutbad grenzte. Am Ende schafften es doch alle mit nur einer geringen Anzahl Toter ihr Mahl zu bereiten. Abends gingen einige wieder in den Kasten zur Abwechslung.

Der siebte Tag - Eiswiese

Nach einer netten Doppelstunde LK rannten wir mit einer unheimlichen Geschwindigkeit in unseren Bus, der uns nach Göttingen bringen sollte.Ein Einparkmanöver des Busfahrers, welches uns Angst und Schrecken einjagte brachte uns an unser Ziel.Hier genossen wir eine Führung durch die Stadt und die alte Universitäts-Bibliothek.Voll mit neuem Wissen trugen wir uns in die Freizeit.Die nächste Station war die Eiswiese, wo die meisten eine Menge Spaß beim Schwimmen hatten.Auch an diesem wunderschönen Dienstag gingen diverse Leute der Gruppe in Kneipen.

Der achte Tag - Polen - Deutschland 5:0

Pünktlich um 7:45 Uhr trafen wir uns zum Unterrichtsbeginn und freuten uns gleich auf zwei wunderschöne Schulstunden, die wir irgendwo zwischen Mitarbiet und Tiefschlaf verbrachten.Das Projekt wurde in den nächsten drei Stunden weiter bearbeitet.Noch zwei LK-Stunden mussten verkraftet werden bevor es ein gemeinsames Mittagessen aus fettiger Pizza und leckerem Döner gab.Der nächste lustige Programmpunkt war die Fahrradtour, die glücklicherweise durch einen Sporttag ersetzt wurde.Event des Tages war das Fußballspiel zwischen Polen und Deutschen. Hier haben unsere Gäste gezeigt, dass sie uns noch einiges beibringen können. Mit 5:0 wurde die teutonische Auswahl vom Platz geschossen. Deprimiert gingen wir einen trinken.

Raphael Genovese

 

Die polnische Sicht der Dinge

Siema!

Tak nie wiem zbytnio o czym pisac wiec moze zaczne od poczatku. A wiec jazda! Podroz trwala dosc dlugo, na miejscu bylismy kolo 22, przed granica byl maly korek, ale ogolnie jechalo sie dosc dobrze, tylko ten upal! Okazalo sie, ze Ci Niemcy nie wszyscy mieszkaja w Hann. Munden (ja mieszkam 14 km od Hann. Munden co  oznacza okolo 40 min drogi autobusem, Kuba mieszka 5 km, wiec nie jest za fajnie jezeli chodzi o np ranne wstawanie (6 rano to standard). Nastepnego dnia poszlismy do szkoly na 9 gdzie zostalismy przywitani przez dyroktorke i ogolnie oprowadzeni po szkole. Potem miala miejsce wizyta w ratuszu, pogawedka z burmistrzem i quiz po miescie (biegalismy z jakas kartka po miescie i spisywalismy rozne "ciekawe" informacje na jego temat). Pod wieczor poszlismy do pub'u Kasten integrowac sie, to byla najlepsza czesc dnia:). W czwartek uczestniczylismy w lekcjach oraz zwiedzalismy z przewodnikiem miasto (suuuuper). W piatek mielismy wycieczke do Weimaru (zyli tam Goethe i Schiller, na pewno wszyscy ich doskonale znamy), Buchenwaldu (jednego z najwiekszych obozow koncentracyjnych w Niemczech - napis Herzlich Willkommen zachecal do zwiedzania;)) oraz Erfurtu. W tej ostatniej miejscowosci nocowalismy w schronisku mlodziezowym (standard o wiele wyzszy niz w tych polskich). Ogolnie noc byla dosc udana, acz skonfiskowali mi moje piwo, ale na szczescie polska mlodziez umie sie bawic  rowniez bez alkoholu;). Nastepnego dnia zwiedzilismy Erfurt z przewodnikiem i pojechalismy do zamku  Wartburg, gdzie zosatalismy oprowadzeni z playback'u (przewodniczka chodzila z magnetofonem pod pacha i co pokoj zapuszczala nagranie od czasu do czasu wymachujac przy tym rekoma). Czego Ci Niemcy nie wymysla... Po powrocie do Hann. Munden poszlismy na imprezke. Chlopak imieniem Andreas urzadzal 18-stke (chlopak w ogole nie z wymiany , spoko koles, ale widzialem go pierwszy raz). Impreza byla dosc udana, aczkolwiek na poczatku bylo dosc dretwo. Calosc odbyla sie na terenie klubusportowego (nazwy niestey nie znam) w ktorym to gra solenizant. W niedziele bylem na obiedzie u kolezanki, a potem bylo kolejne party urodzinowe (rowniez 18-stka), ktora tym razem odbyla sie we wspomnianym wyzej Kasten (pozdro Przemek;)). Mielismy  takze bardzo fajna lekcje muzyki, na ktorej to mialem okazje popisac sie swoimi umiejetnosciami muzycznymi. Dokladniej szalalem na instrumencie wykorzystujacym w pelni potencjal muzyczny drzemiacy we mnie - TROJKAT!!! Po prostu dalem czadu( ja tez - bylem asystentem - trzymalem trojkat-beze mnie stefan by przepadl - K). Pozniej mielismy zajecia w-f, do wyboru: trampolina, badminton, siatkowka oraz pilka nozna. Ja oczywiscie zapomnialem stroju sportowego, ale to mi nie przeszkodzilo brac udzialo w tych cwiczeniach. Pozniej wspolnie gotowalismy obiad ( mi przypadla odpowiedzialna funkcja zarzadzania calym przwdsiewzieciem - czytaj obijanie sie-K). I tu znowu zablysnalem, nikt tak dobrze jak ja nie... wyciera naczyn (ja go w to wrobilem - K). Niestety to byla moja jedyna rola w calym przedsiewzieciu, ale przynajmniej jedzenie bylo dobre(spaghetti z makaronem-rurka). Pozniej poszedlem grac w billard (moja skutecznosc 0%, obie rozgrywki przegralem, a trzeciej w ktorej zostala mi do wbicia tylko czarna nie bylo dane mi dokonczyc:(, coz, moze innym razem. 8 dnia wymiany pojechalismy do Göttingen - miasto studenckie ktorego mniej wiecej 25% mieszkancow stanowia studenci. Po zwiedzaniu miasta poszliaszmy na basen (co prawda to nie to co w Sopocie, ale i tak bylo fajnie). Nastepnego dnia na poczatku bralismy udzial w lekcjach, a po poludniu mielsmy znowu zajecia sportowe, tym razem na swiezym powietrzu (pilka nozna, koszykowka i siatkowka). W czwartek do poludnia pracowalismy nad projektem, a pozniej mielsmy czas wolny:) I tak nam minela cala wymiana, opisalem ja dosc dokladnie (pominalem pare szczegolow ze wzgledow oczywistych;). Ogolnie bylo bardzo fajnie, czasem troszke nudno, ale przez wiekszosc czasu dobrze siebawilismy. Niestety wszystko co dobre szybko sie konczy.

Pozdrawiamy,
Stefan i Kuba