GAAP 2017

Auch in diesem Jahr fand wieder ein Austausch mit unserer Partnerschule in Brockway statt.

Einen ersten Eindruck bekommen Sie Initiates file downloadhier.

New York

Nach einem langen Flug kamen wir endlich gegen 14 Uhr in New York an. Am gleichen Abend noch gingen wir in den Madison Square Garden und zum Times Square. Wir waren alle sehr fertig und somit gleich noch mehr überwältigt von den vielen neuen Eindrücken und den vielen Menschen.

Nachdem es alle am nächsten Tag erfolgreich geschafft hatten etwas zu essen zu finden, stand eine Fahrt auf der Fähre an der Freiheitsstatur vorbei auf dem Tagesplan. Bei dem tollen Wetter, das wir hatten, war die Aussicht auf die Skyline von New York gleich noch faszinierender. Anschließend besichtigten wir  das Denkmal des World Trade Centers und liefen einmal durch China Town. Als Abschluss gingen wir  auf das Empire State Building  und warteten dort auf den Sonnenuntergang.

Am letzten Tag in New York bekamen wir eine sehr interessante Führung durch die UNO und anschließend  Freizeit zum Shoppen etc. Abends gingen wir  zum Rockefeller Center und über den Times Square zurück zum Hotel. Am nächsten Morgen machten wir uns auf nach Brockway und wurden alle immer aufgeregter, die Gastfamilien kennenzulernen.

GAAP 2016

Am 14. März 2016 war es endlich soweit: Die Reise nach Amerika!

Dafür sind wir, 18 Mädchen und 2 Jungen, begleitet von Herrn Mielenhausen und Frau Meyer, gerne noch fast nachts aufgestanden, um nach Frankfurt zum Flughafen zu fahren und dann nach Amerika zu fliegen. Nach fast acht Stunden Flug waren wir froh, in New York am Flughafen angekommen zu sein und waren auf der Fahrt zum Hotel erstmal von der Stadt überwältigt – trotz Regen. Obwohl wir alle ziemlich müde waren, sind wir abends noch zum Times Square gelaufen – und waren erneut überwältigt von New York, da störte der Regen nun auch nicht mehr.

Die nächsten zwei Tage haben wir New York erkundet – hauptsächlich zu Fuß, was bei der Größe eigentlich unvorstellbar klingt. Jedoch haben wir trotzdem viele Sehenswürdigkeiten gesehen: z. B.  die Freiheitsstatue, das One World Trade Center, das Rockefeller Center, Chinatown und die Wall Street. Außerdem haben wir abends den atemberaubenden Blick vom Empire State Building genossen. Ein weiteres Highlight war die Besichtigung des UN-Hauptquartiers, wo es sogar einen eigenen Stempel für den Reisepass gegeben hat (zumindest für die Glücklichen, die den Reisepass mithatten).

Daneben hatten wir auch sehr viel Freizeit – die von den meisten auch ausgiebig zum Shoppen genutzt wurde. Natürlich nicht nur, sondern auch um weitere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen oder einfach zum Entspannen im Central Park – eine große, grüne Oase mitten in New York, in der der ganze Lärm der riesigen Stadt verstummt (Zum Glück dann doch noch mit Sonne).

Als wir am letzten Tag, dem 17. März, nach Brockway aufgebrochen sind, war New York voller als je zuvor – mit lauter grünen Menschen. Nicht vom Mars, aber aus Irland zum St. Patricks Day.

Je näher wir Brockway kamen, desto aufgeregter wurden wir, was uns wohl erwarten würde.

Pittsburgh, 28. März 2016

Nach einer zweistündigen Fahrt im klassisch-amerikanischen Schulbus kamen wir mit unseren Austauschschülern in Pittsburgh an. Dort hatten wir direkt die Möglichkeit die Pitts Universität in kleinen Gruppen zu erkunden und viele eigene Eindrücke zu sammeln. Besonders beeindruckt waren wir alle von der "Cathedral of Learning" und den aufwendig gestalteten Räumlichkeiten. Nach einer entspannten Mittagspause mit amerikanischem Sandwich oder anderen Fastfood-Varianten ging es dann weiter zur historischen "Duquesne Incline"-Bahn. Die Standseilbahn ermöglichte uns einen eindrucksvollen Blick über ganz Pittsburgh. In alten Pferdekutschen, die aufwendig umgebaut wurden, ging es hierfür zum Aussichtspunkt. Nach einiger Zeit fanden wir uns direkt gegenüber am anderen Ufer des Ohio River im Carnegie Science Center wieder, um danach den langen Tag auf dem Rückweg mit einem Snack ausklingen zu lassen. Die gute Stimmung erstreckte sich über den ganzen Tag, so dass wir die Zeit bestmöglich mit unseren amerikanischen Austauschschülern genießen konnten.

Wir alle sind dankbar für die vielen unterschiedlichen Eindrücke, die wir auf eigene Faust sammeln konnten. Positiv behalten wir Pittsburgh (leider erstmal nur) in unserer Erinnerung und wer weiß, eventuell findet sich der ein oder andere sogar an der Pitts University wieder.

Jella & Paulina

German Day an der Penn State , 31.03.2016

Penn State ist die viertgrößte Universität des Landes. Der Campus der Uni ist sogar eigenständig organisiert und bildet sozusagen eine eigene Stadt.

Der „German Day“ selbst war ein Projekttag der Uni, bei dem sich verschiedene amerikanische High School bei „Deutsch“-Wettkämpfen messen mussten. Während unsere Austauschpartner  beispielsweise Deutsche Wörter buchstabieren mussten, wurden wir von zwei Studentinnen über den Campus geführt. Dabei haben sie uns nicht nur Lehrgebäude der Uni gezeigt, sondern auch Räume und Hallen, in denen sich Studenten gerne treffen,  zusammen lernen oder essen.   Uns wurde auch eine Wohnung aus dem Studentenwohnheim auf dem Campus gezeigt. Spätestens nach dem Mittagessen in der Cafeteria war jeder von der Penn State begeistert. Auch die Studenten selbst sind sehr stolz auf ihre Uni, denn immer wenn jemand „WE ARE“ gerufen hat, wurde direkt die lautstarke Antwort „Penn State“ von allen gerufen.

Hannah & Luisa

Washington, ab dem 05.04. 2016

Nachdem wir Washington am 05.04 verlassen mussten, erreichten wir nach einer sechsstündigen Busfahrt und einem Zwischenstopp in Harrisburg, wo wir das Kapitol besichtigten, unsere letzte Station, Washington. Noch am selben Tag machten wir nach dem Einchecken im Hotel einen Ausflug zu den Memorials Washingtons. Der Ausflug endete mit dem Washington Monument, welches sich im Reflektionsbecken spiegelte. Daraufhin gingen wir zurück zum Hotel.. Am nächsten Tag hatten wir nach dem Frühstück Freizeit, in der wir die Stadt erkunden und beispielsweise die eintrittsfreien Musen besichtigen konnten. Auch das Weiße Haus war nicht weit von unserem Hotel entfernt. Am Abend trafen wir uns dann als Gruppe wieder und fuhren mit dem Bus nach Georgetown, einem Studentenviertel in Washington, in dem wir die Möglichkeit hatten, frei herumzulaufen und Geschäfte anzugucken. Auf unserem Rückweg zum Hotel machten wir Halt beim J. F. Kennedy Center, von wo wir die Skyline Washingtons anschauen konnten. Am dritten Tag, und somit unserem letzten in Washington und den USA allgemein, hatten wie, wie schon am Tag zuvor, Freizeit, um die Stadt zu erkunden, bevor wir um 2 Uhr mittags die Reise zum Flughafen mit Zwischenstopp in Arlington und dem Air and Space Museum, begangen. In Arlington besuchten wir das Grab von John. F. kennedy und das Grab der unbekannten Soldaten, bei dem wir den Wachwechsel zusahen. Im Air. And Space-Museum hatten wir noch einmal  die Möglichkeit etwas zu essen und uns das Musem anzugucken. Daraufhin fuhren wir von dort zum Flughafen , wo wir gegen 22 unseren Flug nach Hause nahmen.

Anne, Jana & Wibke

Aufenthalt an unserer Partnerschule

An einem Tag kam es in der 4. Stunde zu einer lock-down- Übung. Zuerst waren wir verwirrt als der Alarm ertönte, dann folgten wir den anderen Schülern in die hintere Ecke des Raumes, wo wir uns zum Teil hinter einer Stellwand versteckten. Nach wenigen Minuten kam eine Lautsprecherdurchsage, die mitteilte, dass es sick um solch eine Übung handelte. Der Unterricht sollte fortgesetzt werde, allerdings dürfte niemand den Raum verlassen. Gegen Ende der Stunde ertönte ein Signal, welches das Ende der Übung bedeutete. Bis dahin dachten die meisten Schüler schon nicht mehr daran. Lockdown-Übungen sind für die amerikanischen Schüler so normal die der Probe-Feueralarm für uns.

Am ersten Schultag bekamen wir eine kurze Führung durch die Schule. Die ist kleiner als unsere, alle Räume befinden sich auf einer Ebene, es gibt keine Treppen sondern Rampen. Das Gebäude ist verwinkelt, was bei uns in den ersten Tagen zu Problemen führte, da wir uns nicht zurechtfinden konnten. Wir wurden aber von unseren Austauschschülern unterstützt, die uns zum Teil von den Räumen oder Treffpunkten abholten. Da der Stundenplan größtenteils mit dem unserer Austauschschüler übereinstimmte, waren wir fast die ganze Zeit an ihrer Seite und fanden uns bald selbst zurecht. 

In den USA gibt es, im Gegensatz zu Deutschland, keine verschiedene Schulformen, sondern nur Gesamtschulen. In den Jahrgängen 11 & 12kann man jedoch A.P.  Kurs wählen, welcher einem Leistungskurs entspricht. Die Grundschule („Elementary School“) umfasst die Jahrgänge 1-6und die weiterführende Schule, die Jahrgänge 7-12 ( High School).  Jedoch ist das von Stadt zu Stadt anders, da es z.B. in Dubois noch eine Middle School gibt. Anders als bei uns, gibt es keine klingeln, wenn die Stunde beginnt oder endet, sondern nur eins zu Schulbeginn und zum Schulschluss. Die Schüler haben jeden Tag einen nahezu gleichen Stundenplan, welcher täglich 9 Stunden umfasst. In der 9. Stunde ist allerdings nicht für jeden Unterricht, sondern für manche auch Study Hall, hier kann man in die Bibliothek gehen und beispielsweise Hausaufgaben machen. Die Unterrichtsstunden dauern unterschiedlich lang, mal 41 Minuten, mal 44. Die 6. Stunde ist in 3 Teile geteilt, mit einer Länge von je 24 min. Hier hat man dann Lunch in der Cafeteria. Bis zum Lunch und auch am Nachmittag, gibt es keine großen Pausen, nach jeder Stunde hat man lediglich 3 Minuten Zeit um den Raum zu wechseln. Zu Schulbeginn stehen Schüler und Lehrer auf um die Nationalhymne zu hören, danach schwören sie auf die Flagge und dann beginnt der Unterricht. Dieser ist jedoch auf einer eher freundschaftlichen Lehrer- Schüler Ebene. In den deutschen Schulen müssen die Lehrer von Stunde zu Stunde den Raum wechseln. In den Vereinigten Staaten hat jeder Lehrer seinen eigenen Raum, der er nach eigenen Wünschen gestalten kann. Jede Schule hat ein Maskottchen, wie in Brockway der Hund „Rover“, nachdem auch die Sportmannschaften benannt sind. Der eigentliche Sportunterricht beginnt erst nach der Schule. Hier kann man z.B. Cheerleading, Soccer, Volleyball, Basketball und viel mehr machen.

GAPP 2015 / Hann. Münden-Brockway

Im April 2015 war es wieder so weit - der alljährliche, diesmal aber leider nur einseitige Austausch mit der High School in Brockway, Pennsylvania, fand erfolgreich statt. Zehn Jungen und acht Mädchen sowie Frau Burde und Herr Uhlig aus dem Grotefend-Gymnasium Münden, die aufgrund zahlreicher Bewerbungen ausgelost werden mussten, traten die Reise nach Amerika an. Jedem dieser Kandidaten wurde von der amerikanischen Seite ein Austauschschüler zugeschrieben, mit dem oft schon Monate vor der Abreise Kontakt aufgenommen wurde. Auf einigen Treffen mit den wundervollen Organisatoren Uhlig und Mielenhausen wurden wir auf die kulturellen Eigenarten der Amerikaner vorbereitet. Schon stand der epische, 8 Stunden andauernde Flug vor der Tür, bei dem wir die Aufregung mit einem Multimedia-Aufgebot erster Klasse beruhigten. Angekommen im New Yorker Flughafen war die Gruppe zunächst vom ersten amerikanischen Sonnenuntergang überwältigt. Schon bei der Busfahrt zum Hotel begeisterte die Skyline mit gigantischen Wolkenkratzern. Alles schien neu und spannend und der erste Kontakt mit waschechten Amerikanern war äußerst aufregend, wobei hier auch unsere Englischkenntnisse auf die erste echte Probe gestellt wurden. Der dreitägige Aufenthalt im Big Apple war ein einziger Rausch an Sinneseindrücken, so vollgepackt war unser zügiger Fußmarsch zu bekannten Zielen wie der Freiheitsstatue, dem neuen One World Trade Center und dem Central Park. Nach dem Kurzaufenthalt in der Metropole ging es zu den Familien nach Brockway im Bundesstaat Pennsylvania. Das erste Treffen wurde mit gemischten Gefühlen angetreten. Obwohl wir uns gewaltig auf die Gemeinde, die Menschen und die neuen Erfahrungen freuten, waren wir doch ein wenig verunsichert, weil wir keine Ahnung hatten, was uns erwartete. Umso beruhigender war die Begrüßung, denn alle Austauschfamilien haben uns offen und gastfreundlich empfangen.

 

Der erste Abend bestand meistens aus einem großen Abendessen und langen Gesprächen, in denen unterschiedliche Kulturen neugierig aufeinanderstießen. Die anfängliche Schüchternheit verflog innerhalb weniger Tage genauso schnell wie alle noch vorhandenen Vorurteile. Nun erlebten wir das typische amerikanische Kleinstadtleben, das sich vor allem durch die zentral gelegene Schule auszeichnet, die sich grundlegend vom deutschen GGM unterscheidet. Gelbe Schulbusse, enge Gänge mit Schließfächern, ehrgeizige Schulmannschaften (GO ROVERS!) und ungewöhnliche, aber doch liebenswerte Lehrer. Hier wurden viele Freundschaften geknüpft und etliche Witze geprägt, während wir mit unseren Schülern auf Ausflügen in der Umgebung alle erdenklichen Sehenswürdigkeiten besuchten und nie eine Chance ausließen, Spaß zu haben. Wir lieferten uns Laserschlachten und Fotowettrennen, besuchten Museen und eine ohrenbetäubende Glasfabrik, töpferten um die Wette und ertränkten letztendlich selbstgebackene Törtchen in Fett. Aber auch die Familien trugen auf ihre Art dazu bei, den Austausch unvergesslich zu machen. Beim Osterfest lernten wir bei üppigen Buffets, dass das Wort Familie in derartigen Gemeinden groß geschrieben wird. Auch hier wurden Ausflüge unternommen und Freundschaften geknüpft. Als sich unser amerikanisches Leben dem Ende neigte, wurde jedem bewusst, dass man die neuen Freunde wahrscheinlich nie wieder sehen würde, was in dem schweren und tränenreichen Abschied deutlich wurde. Doch das amerikanische Abenteuer endete nicht mit einem Abschied. Die darauffolgenden Tage in der Hauptstadt Washington D.C. ließen uns die Trauer vergessen, denn die Stadt bezauberte uns mit zahlreichen Monumenten und Sehenswürdigkeiten. Nun stand die Abreise bevor, doch fast jeder war sich sicher, dass es nicht sein letzter Aufenthalt in Amerika war. Abschließend kann man sagen, dass dieser Ausflug uns einiges über die amerikanische Kultur gelehrt hat und wir somit das große Amerika nicht mehr bloß aus dem Fernsehen kennen.

[Andreas Nikitin]

 

Germany - America exchange 2014

Informationen zum Austausch zwischen amerikanischen Schülern aus Brockway (Pennsylvania) und unseren Schülern aus Hann. Münden, der im April und im Juni/Juli 2014 stattfand, finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

 

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://sites.google.com/site/brockwaygapp/

Opens external link in new windowhttps://sites.google.com/site/americagermanyexchange2012/

 

 

 

America - here we go!

Welcome to New York!

New York war unsere erste Station auf unserer aufregenden Reise durch die U.S.A, doch schon der Hinflug war eine spannende Angelegenheit. 18 nervoese Schueler und Schuelerinnen, allesamt mit ebenso angespannten Familienmitgliedern im Gepaeck, trafen sich zusammen mit Herrn Uhlig und Herrn Mielenhausen am Muendener Bahnhof ein, um dann in Kassel Wilhelmshoehe in den ICE nach Frankfurt einzusteigen. Dort vergass Herr Uhlig dann auch schon fast seinen Rucksack - von wegen gutes Vorbild! Letztendlich kamen wir aber doch alle wohlbehalten am Frankfurter Flughafen an, wo wir auch schon gleich vom Lufthansa- Kamerateam angesprochen wurden, ein Interview mit ihnen zu fuehren. Das grosse Zittern kam bei der Gepaeckabgabe, wo jeder sich innerlich verfluchte, doch das grosse Handtuch eingepackt zu haben. Aber auch das meisterten wir alle bravouroes!

Blick vom Empire State Building

Als wir nach dem langen Flug in New York - Newark ankamen, fuhren wir mit dem Bus mitten durch New York zu unserem Hotel in Central Manhattan. Das wohl am haeufigsten ausgesprochene Wort auf dem Weg dort hin war eindeutig: "Oah!". Nachdem wir unsere Sachen im Hotel verstaut haben, trafen wir uns abends im Foyer, um dann gemeinsam den Times Square, der sich ganz in der Naehe unseres Hotel befand, zu erkunden. Da sich langsam die Zeitverschiebung bei allen bemerkbar machte, waren wir alle ein wenig ueberfordert von den Menschenmassen und den riesigen Werbetafeln, die in unser Blickfeld gerieten.

Am naechsten Tag machten wir uns auf, das UNO - Gebaeude zu besichtigen und genossen das sommerliche Wetter im Central Park. Nachmittags hatten wir dann frei, um zu tun was wir wollten. Der Grossteil der Schueler nutzte das ueberragende Shopping- Angebot.

Vor unserem letzten Tag in New York hatte uns Herrn Uhlig gewarnt, da wir so viel laufen wuerden. Diese Warnung bewahrheitete sich dann auch, als wir zur Wall Street liefen, zum neuen World Trade Center, zum Pier 16, welcher sich direkt neben der Brooklynbridge befindet, und dann auch noch einen weiten Fussmarsch nach Chinatown machten. Am entspanntesten war da noch der morgendliche Ausflug mit der Faehre nach Statern Island, um den tollen Ausblick auf die Freiheitsstatur und der Skyline von Manhattan zu geniessen. Der absolute Hoehepunkt war die Besichtigung des Empire State Buildings am Abend, wo wir die wunderbare Aussicht von der Aussichtsplattform im 86. Stock genossen und den Sonnenuntergang beobachteten.

Am Samstag hatten wir noch ein bisschen Freizeit, bevor wir dann dieser grossartigen Stadt den Ruecken zukehrten und in unseren Gastfamilien in Brockway herzlich aufgenommen wurden!

German Exchange Welcome Party

Nun befinden wir uns in Brockway, wo wir in Gastfamilien leben. Am Montag hatten wir den ersten Schultag an der Junior-Senior High School. Es war sehr aufregend, da das Schulsystem sehr anders ist, als das, was wir aus Deutschland kennen. Viele Schueler aus der Umgebung Brockways kommen mit dem Schulbus oder mit ihrem eigenen Auto zur Schule. Nur wenige fahren mit dem Fahrrad oder gehen zu Fuss. Nachdem alle deutschen Schueler in der High School angekommen waren, begruesste uns der Superintendent der High School und der Elementary School, Mr. Hawkins. Kurz darauf machten wir zusammen mit dem Deutschlehrer Mr. Stawecki einen Rundgang durch die Schule. Nachdem wir die ganze Schule gesehen hatten, gingen wir mit unseren Austauschpartnern in die jeweiligen Kurse, die sie belegen. Dabei ist uns aufgefallen, dass der Unterricht sehr anders ist, da die Schueler sich nur selten melden und stattdessen einfach reinrufen und haeufig aufstehen, durch die Klasse laufen oder sich ans Fenster setzen. Dieser Stundenablauf war fuer uns vorerst komplett fremd und seltsam. Ausserdem mussten wir uns erst daran gewoehnen, dass die Lehrer ihre Raeume haben, zu denen die Schueler laufen und nicht wie in Deutschland, die Lehrer nach jeder Stunde die Raeume wechseln. Ebenfalls verwirrend war fuer uns, dass zu Beginn der ersten Stunde die Nationalhymne der USA gespielt wird.

Nach kurzer Zeit erklaerte uns Herr Uhlig, dass wir aufstehen muessen und viele amerikanische Schueler legten dazu noch ihre rechte Hand aufs Herz. Nach der Nationalhymne war noch der ‘Pledge of Allegiance’ zu hoeren, den die Amerikaner mitsprechen. Doch auch diese ‘Huerde’ hatten wir schnell genommen. In den naechsten Tagen wuerden wir Unterrichtsfaecher wie ‘Teen Law’, ‘Health Care’ oder ‘Band’ kennenlernen, die so in Deutschland nicht unterrichtet werden. Eine neue Erfahrung, die allen Freude bereitet! Zur Mittagszeit befinden sich die Schueler fuer 20 Minuten in der Cafeteria, um Lunch zu haben. In der letzten Stunde des Tages fanden wir uns noch einmal alle zusammen, um ueber die ersten Eindruecke des Schulalltags zu sprechen. Danach fuhren wir zu unseren Gastfamilien nach Hause und trafen uns am Abend bei der Welcome Party im Schulgebaeude.

Die Welcome Party fand in der Cafeteria der Schule statt. Alle Gastfamilien waren dort und haben etwas zum Essen mitgebracht, sodass wir ein sehr grosses Buffet hatten, wobei vor allem amerikanische Spezialitaeten ueberwiegend vorhanden waren. Zu Beginn hiessen uns Mr. Stawecki, Mr. Hawkins und Herr Mielenhausen mit einigen Ansprachen willkommen. Anschliessend wurde das Buffet eroeffnet. Nach einem abschliessenden Gruppenfoto verliessen alle Gastfamilien langsam das Schulgebaeude und fuhren nach Hause. Insgesamt war es ein sehr aufregender erster Schultag und vor allem eine sehr schoene Welcome Party, auf der man viele neue Bekanntschaften schliessen konnte, die hoffentlich noch lange anhalten werden.

Brockway mit Glass Factory und Broockville

Am Montag, dem 2.4.12 gingen wir Deutschen mit unseren Gastschuelern auf eine Besichtigungstour duch Brockway. Dafuer, dass die Stadt nur ca. 2000 Einwohner hat, haben wir ziemlich viel gesehen.
In der Glasfabrik, die wir als erstes besuchten, bekamen alle eine aeusserst schicke Auststattung bestehend aus Haarnetzen, Schutzbrillen und Oropax verpasst. Jungs mit kurzen Hosen durften ausserdem Leggins unterziehen. Da die Glasfabrik der groesste Arbeitgeber Brockways ist, sind diese Sicherheitsmassnahmen auch fuer alle Angestellten unerlaesslich. Einige ihrer Produkte sind Gurkenglaeser, sowie Bier- und Whiskeyflaschen und alle Vorgaenge vom Recycling alter Flaschen bis zur Verpackung der neuen wurden uns erklaert.
Anschliessend brachte ein Schulbus uns zum Museum und zum ehemaligen Bahnhof Brockways. An diesen beiden Sehenswuerdigkeiten wurde die Groesse des Staedtchens erkenntlich.
Am folgenden Tag brachte der Schulbus uns nach Brookville, wo wir das Gericht besuchten - wieder mit unseren amerikanischen Freunden. Dass wir durch diesen Besuch das amerikanische Rechtssystem verstanden haben, ist wohl eher zweifelhaft, allerdings haben die Gerichtshelferin und der Richter sich viel Muehe gegeben. Immerhin der wesentliche Unterschied, dass der Richter hier gewaehlt wird und dass es die Geschworenen gibt, duerfte jedem im Gedaechtnis geblieben sein.
Die zweite Station unseres Ausflugs war die die Smith Farm, ein Bauernhof mit etwa 150 Milchkuehen. Dort haben wir die kleinen Kaelbchen bewundert und wurden durch den grossen Stall gefueht. Zwar blieben nicht alle Hosen vom Stoffwechsel der Kuehe unberuehrt, jedoch hatten wir an diesen beiden Tagen viel Spass!

Broockville Courthouse

Pittsburgh Trip

Am Samstagmorgen, den 07.04.12, fuhren wir, zusammen mit unseren Gastschuelern und einigen Geschwistern, mit einem Schulbus der Brockway Area Highschool Richtung Pittsburgh. Auf Grund von Bombendrohungen gegen die Universtaet mussten wir unseren Plan kurzfristig aendern. Anstatt wie geplant die Cathedral of Learning der Universitaet zu besuchen, machten wir auf dem Weg nach Pittsburgh an den Pittsburgh Mills, einem grossen Einkaufszentrum, halt, wo wir Zeit zum shoppen hatten.

Danach sind wir durch Pittsburgh zur Duquesne Incline, einer Schmallspurbahn mit welcher man auf den Mount Washington fahren kann, gefahren. Vom Mount Washington hat man eine wunderebare Aussicht auf Pittsburgh. Schnell wurde deutlich, dass Pittsburgh und Hann. Muenden eine grosse Gemeinsamkeit haben: zwei Fluesse, die in einen dritten zusammenfliessen. In Muenden formen Werra und Fulda die Weser, in Pittsburgh formen der Allegheny und der Monongahela den Ohio River.

Nachdem wir den Mount Washington wieder runtergefahren sind, haben wir das Fort Pitt Musem besucht. Hier haben wir einiges ueber die Geschichte Pittsburghs erzaehlt bekommen. Zum Beispiel dass das Gebiet auf dem Pittsburgh steht, von Franzosen und Briten hart umkaempft war und das die Farben der Pittsburgh Steelers (Football), Penguins (Eishockey) und Pirates (Baseball) den Primaerfarben des Stadtwappen, schwarz und gold, entsprechen.

Zusammenfluss von Allegheny und Monongahela
Skyline Pittsburgh vom PNC Park

Anschliessend besuchten wir den Station Square, frueher ein Personen- und Gueterbahnhof. Heute findet man dort einige Laeden und Restaurants, wo wir in Gruppen umherlaufen und etwas essen konnten.

Vom Station Square fuhren wir mit dem Bus zum PNC Park, dem Heimstadion der Pittsburgh Pirates. In welchem wir uns das Baseballsaisoneroeffnugsspiel, Pirates gegen Philadelphia Phillies, anschauten. Von unseren Plaetzen hatte man einen eindrucksvollen Blick auf die Skyline von Pittsburgh. Die Pirates gewannen das Spiel im ersten extra Inning, was einer Verlaengerung beim Fussbal entspricht, mit 2:1. Im Anschluss an das Spiel sahen wir ein spektakulaeres, ca. 12 minuetiges Feuwerwerk vor der Pittsburgher Skyline.

Nach dem Spiel fuhr der Bus mit den meisten Schuelern wieder zurueck nach Brockway, einige wenige blieben das Wochenende noch in Pittsburgh. Um 0:00 Uhr wurde fuer Carina, welche am Ostersonntag Geburtstag hatte, ein Geburtstagstaendchen gesungen.