Abitur

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAbiturinformationen des Kultusministeriums

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Abiturinfomationen des Kultusministeriums

Sie können hier die offizielle Infobroschüre für Eltern und Schüler/innen als pdf-Datei des niedersächsischen Kultusministeriums "Die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung" (gültig seit Juli 2013) herunterladen bzw. einsehen.


Operatoren

Die Operatorenliste für das Chemiezentralabitur finden Sie hier.


Kerncurricula für das Zentralabitur in Niedersachsen

Die curricularen Vorgaben des niedersächsischen Kultusministeriums für das Zentralabitur finden Sie hier.


Zentralabitur-Themen

Hier finden Sie die Zentralabitur-Themen Niedersachsens für die einzelnen Abiturjahrgänge und Fächer. Bitte dort das jeweils betreffende Abiturjahr selbst auswählen.

Hinweise zum schriftlichen Abitur

Die äußere Form des schriftlichen Abiturs ist genau festgelegt. Die folgenden Kriterien dafür finden Sie hier.


Fit für´s Abi

–› 10 Tipps zur Streß-Reduktion

–› Lerntipps: So wird deine Prüfung ein echter Erfolg!

–› Leichter lernen: So geht´s ganz einfach und erfolgreich!

–› Prüfungsangst: So wird du sie endlich los!

–› Prüfungsangst: Das hilft gegen Blackout!

–› Lampenfieber: Wie du ganz gelassen bleibst!

–› 7 Regeln für mündliche Prüfungen

10 Tipps zur Streß-Reduktion

[entnommen aus http://www.herz.at/meinlebensstil/Lifestyle/10_Tipps_Stressabbau.htm]
 
 
1. Entspannen – Schließen Sie Ihre Augen und atmen Sie ruhig für 10 Minuten. Denken Sie an entspannte Orte und klammern Sie alle anderen Gedanken aus.


2. Sport – Entspannte Muskeln erzeugen entspannte Nerven. Machen Sie einen forschen Spaziergang in der Mittagspause oder wählen Sie eine andere Form der körperlichen Betätigung, die angenehm und realistisch ist.


3. Das richtige Essen – Entwickeln Sie Eßgewohnheiten, die Ihrer Situation entsprechen, jedoch einen niedrigen Gehalt an Fett, Zucker und Salz haben.


4. Sprechen Sie mit einem Freund – Finden Sie jemanden, der nicht auf Sie einredet und Ratschläge gibt, finden Sie jemanden, der zuhört.


5. Verlassen Sie sich nicht auf Alkohol und andere Drogen – Dämpfung durch manche dieser Mittel mag eine Erleichterung verschaffen, sie können aber zu einer Abhängigkeit und zu einer Verschlimmerung der Situation führen.


6. Stellen Sie sich dem Problem – Oft ist das Vermeiden einer Auseinandersetzung viel stressiger als der direkte Zugang.


7. Setzen Sie Prioritäten – Entscheiden Sie, was am wichtigsten ist. Sie müssen nicht alles selber tun. Lernen Sie nein zu sagen. Versprechen Sie nicht zu viel. Geben Sie sich genügend Zeit, um Aufgaben zu erledigen.


8. Denken Sie voraus – Einige Dinge kann man vermeiden. Zum Beispiel, verbringen Sie weniger Zeit mit Leuten, die Sie Stören, die Unruhe in Ihr Leben bringen. Oder vermeiden Sie, mit Ihrem Auto in der Stoßzeit zu fahren.


9. Tun Sie etwas für sich selbst – Hören Sie Musik, gehen Sie einkaufen, besuchen Sie ein Kino, lesen Sie ein Buch. Wählen Sie etwas aus, das Ihnen Spaß macht.


10. Begeben Sie sich in professionelle Hilfe – Wenn nichts anderes hilft, erlauben Sie einem Psychotherapeuten oder Psychiater, Ihnen zu helfen, aus der verzwickten Situation herauszufinden.


Lerntipps: So wird die Prüfung echt ein Erfolg!

[entnommen aus: http://www.bravo.de/dr-sommer/familie-schule/lerntipps-deine-garantie-fuer-gute-schulnoten]

Bald gibt's Zeugnisse, da zählt jede einzelne Note. Keine Angst: Mit unseren Lerntipps bist du auf alle Tests bestens vorbereitet!

Schon beim Gedanken an deine nächste Prüfung gerätst du in Panik. Doch bevor du vor lauter Zweifel schon vorher das Handtuch wirfst, halt dich lieber an die folgenden Tipps. Dann kann die nächste Prüfung ruhig kommen:

 

» Check erst mal die Lage!
Was genau musst du lernen? Was kannst du schon? Wo sind deine Schwächen und Lücken, wo deine Stärken? Besorg dir so bald wie möglich den Lernstoff. Schau in den Kalender! Wie viel Zeit bleibt dir bis zur Prüfung?
Verschaff dir einen Überblick! Das gibt dir das Gefühl alles im Griff zu haben. So wird deine Angst vor der Prüfung schon kleiner!

» Mach dir einen Arbeitsplan!
Wenn du vor einer Prüfung nur noch lernst, drehst du irgendwann durch. Dann wächst deine Angst, dass du das alles nicht packst.
Besser: Plan deine Prüfungsvorbereitung! Leg bestimmte Lern- und Pausenzeiten fest und halt dich daran! Setz dir konkrete Arbeitsziele.
Das kann z.B. so aussehen: Montag lernst du nur Kapitel 1. Dienstag wiederholst du Kapitel 1 und lernst Kapitel 2 usw. Wenn du merkst, dass du trotz Planung nicht alles schaffst: Lass nicht so Wichtiges weg und konzentriere dich aufs Wesentliche!

» Setz dir überschaubare Ziele!
Wer seine Prüfungsvorbereitungen immer auf die letzte Minute verschiebt, türmt Berge vor sich auf, die er nicht mehr bewältigt.
Besser: Teil dir den Stoff in überschaubare Häppchen ein. Lieber zwei, drei Wochen jeden Tag eine Stunde lernen als kurz vor der Prüfung Tag und Nacht zu arbeiten! Das ist sowieso uneffektiv.
Wenn du bis kurz vor der Prüfung lernst, schüttet dein Körper zu viele Stresshormone aus und dein Langzeitgedächtnis wird blockiert.

» Such dir einen Platz zum Lernen!
Setz dich dazu aufrecht hin! Dann kannst du dich besser konzentrieren und wirst nicht so schnell müde. Im Liegen verlierst du schneller deine Aufmerksamkeit.
Ganz wichtig: TV und Musik ausschalten! Das lenkt dich nur ab und macht das Lernen doppelt anstrengend.

» Räum deinen Arbeitsplatz auf!
Ordnung bringt Klarheit! So wie's an deinem Arbeitsplatz aussieht, sieht's meistens auch in deinem Kopf aus. Chaos schafft Chaos und damit erschwerst du dir das Lernen.
Also: Schreibtisch regelmäßig entmüllen! Schaff dir feste Plätze für Bücher und Arbeitsmaterialien, damit griffbereit ist, was du brauchst. Wer ständig suchen muss, verliert leicht den Durchblick und verplempert unnötig Energie. Das schürt die Angst vor der Prüfung.

» Mach Pausen!
Wenn du pausenlos am Stück arbeitest, nur um schneller fertig zu werden, erreichst du nur das Gegenteil: Du brauchst länger, weil deine Konzentration nachlässt!
Leg etwa alle 30 Minuten, z.B. nach Erledigung einer Teilarbeit, eine Fünf-Minuten-Pause ein. Steh auf und beweg dich, hör laut Musik, geh kurz raus zum Luftschnappen oder schließe einfach die Augen und entspann dich.
Außerdem: Trink regelmäßig beim Lernen und iss eine Banane oder einen Apfel. Unser Gehirn funktioniert besser, wenn die Versorgung mit Flüssigkeit und Nährstoffen stimmt.

» Lern richtig!
In der Prüfung musst du zeigen, dass du dein Wissen beherrschst. Das funktioniert nur, wenn du den Stoff auch verstanden hast. Also nicht nur auswendig lernen!
Beschäftig dich mit der Materie! Stell dir Fragen dazu. Erklär das Thema jemand anderem. Am besten einem Freund, der dieselbe Prüfung macht. Und wenn er dir vorträgt, was er weiß, ist es für dich gleich eine Wiederholung! Das macht dich sicherer und du kannst dein Wissen besser präsentieren.

» Bleib am Ball!
Regelmäßigkeit bringt dich in Form! Wer jeden Tag zur gleichen Zeit arbeitet, lernt leichter und behält mehr vom Stoff.


 

 

Leichter Lernen: So geht's ganz einfach und erfolgreich!

[entnommen aus: http://www.bravo.de/dr-sommer/familie-schule/leichter-lernen-so-geht-s-ganz-einfach-und-erfolgreich]

Kein Bock auf Hausaufgaben? Horror vor Klassenarbeiten? Mit diesen Lerntipps kriegst du's in den Griff!

So ein Schülerleben kann manchmal ganz schön nerven. Vor allem dann, wenn dir das Lernen schwer fällt. Das liegt aber bestimmt nicht daran, dass du zu doof bist. Meistens fehlen dir nur die richtigen Lernstrategien. Sie machen es dir viel leichter, den Stoff zu bewältigen.

Wichtige Lerntipps, die dir das Lernen leichter machen:

» Tipp 1: Entspann dich!
Etwa 90 Minuten Pause zwischen Schulschluss und Hausaufgaben laden deine Batterien wieder auf. Geh raus, lies ein spannendes Buch, hör Musik - tu was Körperliches, bevor du wieder deine grauen Zellen anstrengst. Das macht den Kopf frei und löst Denkblockaden.

» Tipp 2: Beginn mit leichten Aufgaben!
In den ersten 15 Minuten muss dein Gehirn erst wieder warmlaufen. Deshalb beginn mit einfachen Aufgaben und heb dir die schweren für später auf!
Wechsel immer zwischen schwierigem und leichtem Lernstoff ab. Also nie alle dicken Brocken am Anfang lernen oder ganz bis zum Schluss aufheben!

» Tipp 3: Lern regelmäßig!
Lern jeden Tag möglichst zur gleichen Zeit! Dann lernst du leichter und behältst mehr vom Stoff. Also schaff dir einen regelmäßigen Lernrhythmus, dann liegen dir die Hausaufgaben nicht auf dem Magen und du kannst deine Freizeit mehr genießen.
Am besten nimmt dein Gehirn den Lernstoff morgens um 11 und nachmittags um 16 Uhr auf. Also am besten zu diesen Zeiten Hausaufgaben machen oder dich auf einen Test vorbereiten!

» Tipp 4: Setz dir überschaubare Ziele!
Wenn du deine Hausaufgaben immer auf die letzte Minute verschiebst, türmst du Berge vor dir auf, die du dann nicht mehr bewältigen kannst.
Besser: Teil dir deine Jobs in kleine Häppchen ein! Lieber jeden Tag eine Stunde lernen als immer wieder mal bis in die Nacht arbeiten zu müssen oder es dann aus Frust ganz zu lassen.

» Tipp 5: Mach Pausen!
Wenn du pausenlos am Stück arbeitest, nur um schneller fertig zu werden, erreichst du nur das Gegenteil. Du brauchst länger, weil deine Konzentration nachlässt.
Leg alle 20 bis 30 Minuten, z.B. nach Erledigung einer Teilarbeit, eine kurze Pause von etwa 5 Minuten ein! Steh auf und beweg dich, hör laut Musik, geh kurz raus zum Luftschnappen oder schließe einfach die Augen und entspann dich!
Außerdem: Trink regelmäßig beim Lernen und iss zwischendurch einen Happen! Am besten sind Wasser oder Apfelschorle gegen den Durst und eine Banane, ein Apfel oder ein Joghurt gegen den kleinen Hunger.
Denn: Unser Gehirn funktioniert besser, wenn die Versorgung mit Flüssigkeit und Nährstoffen stimmt.

» Tipp 6: Schaff Ordnung!
So wie's auf deinem Schreibtisch oder in deiner Schultasche aussieht, sieht's meistens auch in deinem Kopf aus. Chaos schafft Chaos und damit erschwerst du dir nur das Lernen!
Also: Schreibtisch und Schultasche regelmäßig entmüllen! Schaff dir feste Plätze für Bücher, Hefte und Arbeitsmaterialien, damit immer griffbereit ist, was du brauchst! Denn wer immer wieder suchen muss, bis er sein Arbeitsmaterial zusammen gesucht hat, verplempert unnötig Energien und verliert schneller die Lust.
Außerdem: Entlaste deinen Kopf und entrümpel ihn von unnötigen Informationen. Du wirst täglich mit so vielen Infos überschüttet, die du unmöglich alle im Kopf behalten kannst.


Prüfungsangst: So wirst du sie endlich los!

[entnommen aus: http://www.bravo.de/dr-sommer/familie-schule/pruefungsangst-so-wirst-du-sie-endlich-los]

Dein Herz rast, deine Hände sind feucht und du kriegst keinen Ton raus. Wir sagen dir, was gegen Angst vor Prüfungen hilft!

Panik: In drei Wochen schreibst du eine Klausur. Schon jetzt packt dich die nackte Angst! Sobald du an die Prüfung denkst schläfst du schlecht, kriegst dauernd feuchte Hände, bist ständig nervös und dein Herz klopft wie wild . . .
Kennst du das? Bist du es leid das immer wieder neu durchzumachen? Willst du endlich was dagegen tun?

Hier sind unsere Power-Tipps mit denen du es schaffst deine Angst zu überwinden:

» Setz dich nicht selbst unter Druck!
Du gibst sowieso immer dein Bestes. Auch wenn's manchmal nicht reicht. Dann ist eben gerade nicht mehr drin.
Mach dir klar: Du bist okay so, wie du bist - unabhängig von deinen Leistungen.
Auch wenn sich deine Eltern über gute Noten mehr freuen: Sie mögen dich, auch wenn du bei Prüfungen mal Mist baust.
Wichtig: Such dir jemanden, dem du von deiner Angst erzählen kannst. Wenn du drüber sprichst, ist sie nur noch halb so groß.

» Hilf dir mit "Power-Sätzen"!
Wenn die Angst vor einer Prüfung in dir hoch kriecht, atmest du nur noch flach. Die Folge: Dein Körper bekommt zu wenig Sauerstoff und in deinem Kopf herrscht planloses Chaos.
Klar, dass du dich so nicht konzentrieren kannst. Um dich da rauszuholen, hilf dir mit "Power-Sätzen". Das sind Anweisungen, die du an dich selbst richtest.
Mit ihnen holst du dir deine Power zurück! Sie öffnen dir wieder die Tür zu deinem Wissen, wenn sie durch die Prüfungsangst mal zugefallen ist.
Je selbstverständlicher du solche Power-Sätze benutzt, um so besser wirken sie.
Ein Beispiel: Du hast in der Prüfung einen totalen Black-Out. Du weißt, dass du's weißt, aber es fällt dir gerade nicht ein. Dann kann dir z.B. der Power-Satz helfen:
"Ich nehme mir eine Minute Auszeit! Ich entspann meinen Körper! Ich atme tief und ruhig! Dann fällt mir wieder ein, was ich weiß!"
Andere "Power-Sätze" können sein:
» "Ich weiß, dass ich's drauf hab! Es gibt keinen Grund panisch zu werden!"
» "Ich bin die Ruhe selbst! Wenn ich tief durchatme, kann mir nichts passieren!"

» Bring deinen Körper auf Touren!
Wenn du in der Zeit vor deiner Prüfung von ständiger Unruhe und Anspannung geplagt wirst, dann power dich zwischendurch mal so richtig aus!
Fahr Rad, geh joggen, schwimmen, tanzen oder Inline skaten! Geh in den Wald und schrei dort deine ganze Anspannung raus! Oder dreh die Musik auf und sing mit so laut du kannst!
Tu, was dir am meisten Spaß macht! Danach ist dein Kopf wieder frei und du kannst dich besser konzentrieren.

» Lern eine Entspannungsmethode!
Zum Beispiel Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Meditation, Tai-Chi oder Yoga. Das hilft dir, dich besser zu konzentrieren.
Außerdem hebt das deine Stimmung und löst die Anspannung in dir. So kann Angst erst gar nicht entstehen.
Kurse gibt's in jeder Stadt! Frag einfach bei der Volkshochschule nach oder schau bei den Kursangeboten im Regionalteil deiner Tageszeitung. Auch Ärzte bieten Kurse für Entspannungstechniken an. Manche werden sogar von den Krankenkassen bezahlt.

» Spiel in deiner Fantasie die Prüfung durch!
Du selbst bist der Regisseur in deinem "Prüfungs-Film". Und natürlich schreibst du auch ein Happy End ins Drehbuch ;-)
Stell dir die Prüfungssituation vor: Den Raum, die Sitzordnung, die anwesenden Personen. Stell dir vor, wie die Angst in dir hochsteigt. Erinnere dich, was du gegen sie tun kannst. Benutz deine Power-Sätze! Sag zu dir selbst: "Bleib ruhig! Du bist gut vorbereitet!" Oder: "Atme tief durch!" . . .
So machst du dich mit der Prüfungssituation vertraut und bist gleich nur noch halb so aufgeregt.


 

 

Prüfungsangst: Das hilft gegen Blackout!

[entnommen aus: http://www.bravo.de/dr-sommer/familie-schule/pruefungsangst-das-hilft-gegen-blackout]

Eben wusstest du's noch ganz genau! Jetzt ist dein Kopf total leer. Wir sagen, wie du die Tür zu deinem Wissen wieder aufkriegst!

Beim Blackout kommt es in deinem Kopf zu einer Störung des Gedächtnisses. Du kannst die Schubladen, in die du dein Wissen gepackt hast, nicht mehr öffnen, der Zugang zu den Gedächtnisspuren ist blockiert - das totale Blackout!

Wir haben dir ein paar Übungen zusammengestellt, mit denen du deinen Kopf wieder frei und deine Gedanken wieder fit machst!


» 1. Übung: Entspann dich!

Um während einer Prüfung wieder Zugang zu deinem Wissen zu bekommen, hilft folgende Übung:

» Leg den Stift weg! Mach eine Pause! Auf die paar Minuten kommt's nicht an!

» Setz dich aufrecht hin oder steh entspannt! Leg deine Hand flach auf den Bauch und atme tief ein!

» Stell dir vor, wie dein Atem langsam hinunter zu deiner Hand fließt! Spür, wie sich dein Bauch wölbt und deine Hand anhebt!

» Jetzt lass deinen Atem wieder langsam über die Brust, dann durch die Nase nach außen entweichen! Konzentrier dich darauf, wie deine Hand wieder nach unten sinkt!

» Wiederhol diese Übung, bis du deutlich entspannter und ruhiger bist!

Achtung: Diese Übung kannst du immer und überall machen, wenn du dich entspannen willst. Sie funktioniert schnell und braucht kein Training. Wenn's möglich ist, geh kurz raus und mach die Atemübung draußen an der frischen Luft.


» 2. Übung: Befrei deine Angst!

Bei einer mündlichen Prüfung kommt diese Übung zum Einsatz:

» Sag, dass du gerade einen Blackout hast. Dann bist du den Druck los, dir nichts anmerken zu lassen.

» Wiederhol die Frage oder bitte den Prüfer, seine Frage noch einmal zu stellen. Dann hast du schon mal was gesagt und die Blockade kann sich leichter lösen.

» Mach dir klar: Du weißt, dass du es kannst und dass es in deinem Kopf ist.

Wichtig: Es kommt darauf an, dass du deiner Angst standhältst und selbst was tust. So bekommst du deine Angst in den Griff - und nicht umgekehrt.


» 3. Übung: Bereite dich vor!

Diese Übung hilft dir, damit es erst gar nicht zum Blackout kommt:

» Trainier die Atemübung (1. Übung) bereits während deiner Prüfungsvorbereitungen.

» Du verlierst deine Angst vor einem Blackout, wenn du dir klar machst, dass du ihm nicht hilflos ausgeliefert bi


Lampenfieber: Wie du ganz gelassen bleibst!

[entnommen aus: http://www.bravo.de/dr-sommer/familie-schule/lampenfieber-wie-du-ganz-gelassen-bleibst]

Aufregung macht wach, doch zu viel davon lähmt die Gedanken. So kriegst du deine Prüfungsangst viel besser in den Griff!

Atemnot, Übelkeit, Herzrasen, feuchte Hände, Zittern, weiche Knie, Rotwerden... Das alles sind Symptome der Angst. Jeder kennt sie. Vor allem, wenn's drauf ankommt, z.B. vor Prüfungen oder öffentlichen Auftritten.

Schauspieler oder Musiker nennen diesen Zustand "Lampenfieber". Ein bisschen Lampenfieber ist gut und steigert sogar deine Leistungsfähigkeit. Zu viel davon lähmt dich und blockiert dein Gehirn.


Das kannst du gegen dein Lampenfieber tun:

» Kämpf nicht gegen Lampenfieber!

Versuch nicht, es zu unterdrücken. Das lenkt dich nur ab und die Symptome werden schlimmer.

» Lass die unangenehmen Gefühle zu!

Spür sie, nimm sie bewusst wahr. Dann werden sie schwächer oder verschwinden sogar ganz.

» Denk positiv!

Sätze wie "Das schaffe ich nie!" oder "Ich muss unbedingt der Beste sein!" produzieren zusätzlich Stress und helfen dir nicht weiter. Ersetz sie durch "Power-Sätze" wie "Das kann ich gut schaffen!" oder "Ich bin gut vorbereitet und gebe mein Bestes!". Find Sätze, die genau auf dich passen!

» Beweg dich vor deiner Prüfung!

Mach Gymnastik, einen Spaziergang oder tanze! Das beruhigt und baut Adrenalin im Körper ab, das für die Aufregung verantwortlich ist.

» Geh vor deiner Prüfung noch mal auf Toilette!

Wer aufgeregt ist, hat schnell das Gefühl aufs Klo zu müssen. Das lenkt ab und stört deine Konzentration. Deshalb vorher noch mal auf die Toilet


 

 

7 Regeln für mündliche Prüfungen

[entnommen aus: Schmitt-Hartmann, Reinhard.  Lernen - Lerntechniken - Arbeitsmaterialien und Ideen für den Unterricht.  1. Aufl.  Stuttgart: Klett Verlag 2003, S. 94]

1. Übung gegen Nervösität

Es ist vollkommen normal, dass man bei einer mündlichen Prüfung aufgeregt ist. Die Nervösität lässt sich aber reduzieren, wenn du mündliche Prüfungen vorher z. B. mit Freunden geübt hast. (Tipp: Falls du eine Kamera zur Verfügung hast, kannst du dich aufnehmen und nachher selbst beurteilen!) So gewöhnst du dich schon etwas an die "besondere" Situation und bist später, wenn es darauf ankommt, nicht mehr so aufgeregt.

2. Klamotten zum Wohlfühlen

Da Prüfungen in der Regel nicht sehr angenehm sind, solltest du dir zumindest die Kleidung auswählen, in der du dich wohl fühlst.

3. Alles im Blick

Mit einem sicheren Auftreten wirken Antworten überzeugender auf die Prüfer. Dies erreichst du durch

4. Einfache Antworten

Die Fragen einer mündlichen Prüfung sind in der Regel einfacher als in einer schriftlichen Prüfung. Entsprechend sollten auch deine Antworten nicht zu kompliziert, sondern einfach und strukturiert sein.

Besonders einfach sind in der Regel die ersten Fragen der Prüfer. Nutze diese Chance, um ein Gespräch mit den Prüfern aufzubauen. Gib keine zu knappen Antworten!

5. Schweigen verboten

Wenn du auf eine Frage keine Antwort weißt, denke laut, was dir zu der Frage einfällt. So bleibt das Gespräch im Gang und die Prüfer haben die Möglichkeit, dir zu helfen.

6. Die Prüfung selbst steuern

Wenn man geschickt und behutsam vorgeht, lässt sich manchmal eine Prüfung auf ein bestimmtes Themengebiet lenken. Natürlich müssen hier die Prüfenden auch "mitspielen", andererseits sind sie gerade bei festgelaufenen Prüfungen dankbar, wenn man ihnen solche "Hilfen" anbietet.

7. Wenn nichts mehr geht

Wenn du nicht mehr weiter weißt oder wenn du an den Gesichtern deiner Prüfer ablesen kannst, dass deine Antworten in die falsche Richtung führen, frage nach:

"Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, es könnte ungefähr so sein, dass ...", "Wollen Sie von mir hören, wie ..." oder Meinen Sie die Frage bezüglich ...".

Auf keinen Fall solltest du die Schuld auf andere schieben. Äußerungen, wie "Das haben wir im Unterricht aber nicht behandelt!" oder "Das hat im Unterricht doch keiner verstanden", helfen (auch wenn sie richtig sind!) kaum.

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