Rom 2014

20.10.2014. Beginn der Romfahrt: 5.45Uhr. Zwei Lehrer, 18 Schüler. Verschlafene Gesichter am Bahnhof Hann. Münden. So begannen fünf erlebnisreiche Tage in „bella Italia“. Auf dem Programm standen das antike und das christliche Rom.

Nach einer anstrengenden, achtstündigen Hinreise zu unserem Camp Village Roma, hetzte uns Herr Meyer durch die Stadt. Als wir aus Versehen eine Haltestelle zu früh aus dem Bus ausstiegen, wussten wir weder wo wir waren, noch welchen Weg wir einschlagen sollten. Letztendlich kamen wir 904670 Stunden später in einem gespenstischen Stadtteil von Trastevere an und genossen unsere erste echte italienische Pizza.

Um die vierspurige Schnellstraße vor unserem Camp ohne Umwege zu passieren, mussten wir eine gefährliche Hürde in Kauf nehmen: die Leitplanken. Das Resultat: 20 kreischende Deutsche und einige blaue Flecken.

In unseren luxuriösen Bungalows standen uns sehr geräumige Bäder zur Verfügung…-nicht :D

Dennoch ließen wir uns davon nicht den Spaß verderben.

Am Mittwoch brachen wir früh auf, um an der Papstaudienz teilzunehmen. Dort jubelte der ganze Kurs als wir namentlich genannt wurden.

Diese Erlebnisse machten unsere Kursfahrt einmalig.

Die Moral von der Geschicht‘: Rom vergisst man so schnell nicht!


- Friederike S., Ann-Kathrin G., Theresa W.

 


Auch wir haben einiges zu berichten…

Unser erster Eindruck war – nun ja…

Nach einer anstrengenden Hinfahrt wollte Herr Meyer uns UNBEDINGT in den Stadtteil Trastevere schleifen, das Problem war nur, er wusste nicht wie, sodass wir einmal quer durch Rom gekarrt wurden. Im Endeffekt landeten wir in einem ,,Rattenloch“, in dem wir von einem suspekten Typ ,,angemäht“ wurden. Zum Glück machte dies eine leckere Pizza bei einem deutschsprachigen Besitzer wieder wett.

Wir fielen erschöpft ins Bett und beschlossen, Rom am nächsten Tag eine neue Chance zu geben.

Jedoch tauchten schon beim Frühstück die nächsten Probleme auf. Wir konnten nicht als Gruppe identifiziert werden. Das antike Rom, mit beispielsweise dem Colosseum, dem Konstantinsbogen, dem Forum Romanum und vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten mehr, begeisterten uns. Die Rückkehr über vollgestopfte U-Bahnen und Busse (wirklich sehr vollgestopfte U-Bahnen und Busse) endete darin, dass wir dem Tode nah über eine Schnellstraße rannten und über Leitplanken kletterten. MIT den Lehrern!

Nachdem wir bei der Papstaudienz namentlich von einem bayrischen Kardinal begrüßt wurden und einen Blick auf die Schweizer Garde erhaschen konnten, ging es weiter zu den bedrückenden Katakomben Roms, die wir hektisch durchliefen. Nach einem rockigen Besuch im Hard Rock Cafe brachte uns (internetabhängige Teenager) das extrem schlechte und überfüllte W-LAN abends zu Verzweiflung und Suizidgedanken …ok, so schlimm war es dann doch nicht.

Donnerstag bestaunten wir zu Dritt den Petersdom von innen und außen und begegneten am Nachmittag an der Spanischen Treppe zwischen Louis Vuitton und Prada, dem gefühlten 1.762.548.715.347ten nervigen, aufdringlichen Selfie-Stock-Verkäufer, der die ,,Wasch-laberscht-du?-Chakalaka-bummbumm-Methode“ verfolgte. Er war nicht erfolgreich.

So ging leider auch unser letzter Abend zu Ende und nach einer langen Rückreise, mit verspätetem Flug, kamen wir fast unversehrt zu Hause an- Kirsten hatte einen Sonnenbrand.


-Kirsten K., Marion S., Jasmin S.


Teilnehmer:
Theresa Wiesner, Annika Indelen, Sebastian Krause, Aline Fischer, Asli Akman, Finn Grünewald, Margarete Gieseler, Jasmin Süßmeier, Andreas Lung, Lukas Spielmeyer, Kirsten Kuke, Lisa Sopko, Jonathan Konietzny, Mathis Greve, Paul Sandmann, Friederike Sälzer, Marion Simon, Ann-Kathrin Grenzer
Lehrer:
Herr Meyer und Frau Schminke