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Körber-Stiftung zeichnet die Preisträger des Geschichtswettbewerbes aus

Jonas Schulze und Jörn Hellwig vom GGM erhalten einen Förderpreis

In der vergangenen Woche hatte die Körber-Stiftung zur Landespreisverleihung Niedersachsen des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten 2016/17 nach Hannover eingeladen. Im Festsaal des Alten Rathauses wurden insgesamt 29 Landessieger sowie 29 Förderpreisgewinner geehrt und ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde vorgenommen durch Cornelia Hartwig aus dem Kultusministerium (Landtagspräsident Busemann und Kultusministerin Heiligenstadt konnten wegen der gleichzeitig stattfindenden (Krisen-)Sitzung des Landtages nicht teilnehmen) sowie Sven Tetzlaff von der Körber-Stiftung. Im Rahmen-programm trat der poetry slam- Künstler Tobias Kunze auf, der mit seinen Wortspielen für Erheiterung sorgte.

Unter den Preisträgern befanden sich mit Jonas Schulze und Jörn Hellwig (beide 16 Jahre alt) auch zwei Schüler des Grotefend-Gymnasiums, die sich im Rahmen des Oberthemas „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“ mit der Einführung der Reformation in Hann. Münden durch die Herzogin Elisabeth im 16. Jahrhundert befasst haben. Sie produzierten dabei ein Dokumentarspiel in 6 Szenen, die die wesentlichen Stationen, Probleme, Auseinandersetzungen und Leistungen der Herzogin thematisieren. Unterstützt wurden sie von Marianne Langefeld (Zofe Agnes), Ariane Trapp (Elisabeth von Brandenburg), Archivar Stefan Schäfer (Corvinus), Klaus Schöbe (Erich I.), Dagmar Horst (Schuhmacher), Sabine Lohmann (Schuhmacherfrau), Dagmar Bartoschek (Strickerin) und Matina Pakusch (Marktfrau), die als Schauspieler und Berater fungierten sowie ihrem Geschichtslehrer Hans-Joachim Meyer als Tutor. Entstanden ist ein beeindruckendes Zeugnis des Wirkens der Elisabeth, das zu Recht auch von den Juroren der Körber-Stiftung gewürdigt und mit einem Preis bedacht wurde.

Erstmals öffentlich präsentiert wird dieser Film am 25. August 2017 im Gemach „Zum weißen Ross“ anlässlich des Geburtstages der Herzogin.