Schulprogramm

(Fassung vom 10.12.2014)

 

Inhalt:

I. Leitbild

II. Schulleben

III. Arbeitsprogramm

 

Unsere Schule

Das Grotefend-Gymnasium Münden (GGM) liegt in der Mitscherlichstraße am Rande der Altstadt von Hannoversch Münden zwischen Werra und Forstbotanischem Garten. Das Einzugsgebiet umfasst die Stadt Hann.Münden sowie die nähere Umgebung (südliche Region des Landkreises Göttingen sowie Reinhardshagen). Als „Städtische Rathsschule“ im Jahre 1376 erstmals urkundlich erwähnt, gehört das GGM zu den traditionsreichen Schulen Südniedersachsens. Nach einer langen Pause (seit 1829) fanden seit dem Jahre 1901 wieder Abiturprüfungen an der Jungenoberschule statt. Das ursprünglich altsprachliche Gymnasium hat sich im Laufe der Zeit den Erfordernissen einer sich kontinuierlich verändernden Gesellschaft geöffnet und zu einem modernen, zeitgemäßen Gymnasium entwickelt. 1968 wurde die Oberschule für Jungen mit der 1879 gegründeten „Höheren Töchterschule“, die sich über das Lyzeum zur Oberschule für Mädchen entwickelt hatte, verbunden und am jetzigen Standort untergebracht. 1976 wurde die Schule nach ihrem ehemaligen Schüler Georg Friedrich Grotefend (1775-1853), dem Entzifferer der Keilschrift, benannt. Das Grotefend-Gymnasium ist Medienprofilschule im Rahmen des Aktionsprogramms „n-21: Schulen in Niedersachsen online“ und trägt seit 2014 den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

I. Leitbild

Das Grotefend-Gymnasium versteht sich als eine Gemeinschaft, in der Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vertrauensvollen Miteinander und Füreinander das Schulleben gestalten. Folgende Grundsätze bestimmen dabei unser gemeinsames Handeln:

  • Wir streben nach einer umfassenden Persönlichkeitsbildung unserer Schülerinnen und Schüler.
  • Wir vermitteln unseren Schülerinnen und Schülern die Voraussetzungen dafür, sich den gesellschaftlichen Herausforderungen national und international stellen zu können.
  • Wir erziehen unsere Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichem Handeln und zur Selbstverwirklichung in sozialer Verantwortung.
  • Wir initiieren und fördern Lernprozesse, die auf die Herausbildung und Entwicklung vielfältiger Kompetenzen ausgerichtet sind.
  • Wir eröffnen unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Lebensperspektiven durch die Begegnung mit bewährten und modernen Wissensgebieten und Methoden.
  • Wir vermitteln unseren Schülerinnen und Schülern eine fundierte Allgemeinbildung und leiten sie zu kritisch-

    differenzierendem Denken an.

  • Wir fordern sie dazu heraus, sich mit geltenden Werten und Normen in der Gesellschaft auseinanderzusetzen und so eine persönliche Wertorientierung zu finden.
  • Wir sorgen durch Ermutigung und Wertschätzung für ein positives Lern- und Arbeitsklima.

 

II.Schulleben

Derzeit besuchen ca. 850 Schülerinnen und Schüler das GGM. Seit 2011 ist das GGM eine offene Ganztagsschule mit einem verlässlichen Angebot an Arbeitsgemeinschaften, Förderunterricht und Hausaufgabenbetreuung.

Fremdsprachenunterricht

Erste Pflichtfremdsprache ist Englisch ab Klasse 5. Ab Klasse 6 kann als zweite Pflichtfremdsprache Französisch oder Latein gewählt werden. In Klasse 10 besteht die Möglichkeit, Latein, Französisch oder Spanisch neu zu erlernen. Für eine Klasse pro Jahrgang gibt es das Angebot des bilingualen Unterrichts. Vom 6. bis zum 10. Schuljahr werden wechselnde Fächer (Erdkunde, Biologie, Geschichte, Sport) ganz oder teilweise auf Englisch unterrichtet.

Austauschprogramme

Am GGM findet ein regelmäßiger Schüleraustausch mit Partnerschulen in den USA, Frankreich und Polen statt. Schüler des 11. Jahrgangs haben die Möglichkeit, im Frühjahr ca. vier Wochen (einschließlich Osterferien) in den USA zu verbringen und im Juni/Juli desselben Jahres ihre Austauschpartner in Hann. Münden zu empfangen. Seit 1990 unterhält das GGM ein Austauschprogramm mit Collège Jean Macé in Suresnes nahe Paris, an dem jedes Jahr eine 9. Klasse teilnehmen kann. Besuch und Gegenbesuch dauern jeweils ca. zehn Tage. Mit dem Kopernikus-Gymnasium in der polnischen Stadt Chelmno besteht seit 1992 ein Austausch, an dem Schüler der Einführungsphase teilnehmen können. Alle zwei Jahre finden wechselseitige Besuche über jeweils sieben bis zehn Tage statt.

Medienkonzept

Seit mehreren Jahren folgt die Schule einem bewährten Medienkonzept im Rahmen des Aktionsprogramms „n-21: Schulen in Niedersachsen online“. Als Infrastruktur stehen drei Computerräume sowie mehrere mobile Laptop/Beamer-Anlagen zur Verfügung. In Klasse 5 und Klasse 7 werden die Grundlagen der Bedienung und Nutzung von Computern in zusätzlichen Stunden (verpflichtende Arbeitsgemeinschaften) nach einem schuleigenen IuK-Curriculum vermittelt.

Arbeitsgemeinschaften

Das GGM bietet im Rahmen des Ganztagskonzepts Arbeitsgemeinschaften in den Bereichen Sport, Naturwissenschaften, Musik, Schultheater und Schülerzeitung an. Seit dem Jahr 2008 werden Schulsanitäter in der „Medizinischen Erstversorgung für Jugendliche mit Selbsthilfeinhalten“ geschult, um bei Unfällen auf dem Schulgelände und beim Sportunterricht Erste Hilfe leisten zu können. Seit 2011 gehört zum AG-Angebot auch ein Vivarium mit einer Vielzahl von Wirbellosen und Wirbeltieren (z.B. Geckos, Fische und Schlangen), die von Schülern betreut werden können.

Mensa

Seit 2007 steht Schülern, Lehrern und Mitarbeitern eine Mensa zur Verfügung. Angeboten werden warme Mahlzeiten (auch vegetarisch), kleinere Snacks sowie eine Salatbar. Jeder Schüler hat täglich die Möglichkeit, in einer Freistunde (bei Nachmittagsunterricht oder AG-Teilnahme) oder nach Unterrichtsschluss in der Mensa zu essen.

Lions Quest

Um die Schüler optimal in ihrer sozialen Entwicklung zu unterstützen, setzen entsprechend ausgebildete Fach- und Klassenlehrer seit einigen Jahren Elemente des Trainingsprogramms „Lions Quest–Erwachsen werden“ im Unterricht bzw. in den Verfügungsstunden (5./6. Klasse) ein.

Beratungslehrerin

Am GGM gibt es eine Beratungslehrerin, die schwerpunktmäßig in Einzelfallberatungen Schüler bei der Bewältigung schulischer oder persönlicher Probleme unterstützt. (Siehe dazu auch Teil III).

Sport

Die Fachgruppe Sport begleitet regelmäßig Schülergruppen zu Wettkämpfen, zum Beispiel bei „Jugend trainiert für Olympia“ in verschiedenen Disziplinen, zu Orientierungsläufen oder Turnieren des „Girls-Kick“ sowie dem Göttinger Fahrradereignis Tour d`Energie. Einmal im Jahr werden die Bundesjugendspiele veranstaltet.

Wettbewerbe

Regelmäßig nehmen Schülerinnen und Schüler des GGM mit Unterstützung ihrer Fachlehrerinnen und Fachlehrer an Landes- und Bundeswettbewerben teil, so z.B. in Mathematik, Physik, Latein, Geschichte, Kunst und Sport. Im Fach Deutsch findet alljährlich ein Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Ab Jahrgangsstufe 5 können sich Schüler an der niedersächsischen Mathematik-Olympiade sowie am Känguru-Wettbewerb beteiligen, der in über 50 Ländern ausgetragen wird. Mathematik und die Naturwissenschaften begleiten bei Bedarf Projekte im Rahmen von „Jugend forscht“. Weitere Hilfen erfahren Schüler, die sich am Experimentalwettbewerb „Das ist Chemie“ oder der Chemie- bzw. der Biologie-Olympiade engagieren wollen. Über den Kunstunterricht hinausgehend werden Schüler motiviert, ihre Arbeiten bei Wettbewerben (z.B. Kinder zum Olymp) oder in der Ausstellung „Denkmal! Kunst!“ zu präsentieren. In letzter Zeit erreichten Schüler des GGM einen Förderpreis im geschichtlich orientierten Wettbewerb des Bundespräsidenten. Außerdem gewannen Schüler des GGM beim bundesweiten Wettbewerb „FrancoMusique“ den 3. Preis. In einem gemeinsamen Projekt der Fächer Französisch und Musik des Cornelsen Verlags galt es, einen französischen Text zu schreiben, zu vertonen und in einem Video vorzustellen.

Schülervertretung (SV)

Derzeit wird die Schülerschaft des Grotefend-Gymnasiums von acht Schülerinnen und Schülern vertreten. Die SV ist unter anderem verantwortlich für die Gestaltung und Herstellung eines schuleigenen Schülerkalenders oder für die Durchführung von Workshops für die Klassen-und Stufensprecher. Die SV hat sich 2014 erfolgreich für die Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus–Schule mit Courage“ engagiert. Soziale Projekte in jüngster Zeit waren eine Spendenaktion für die in Friedland untergebrachten syrischen Flüchtlinge sowie eine Weihnachts-Sammelaktion für die Mündener Tafel.

Busscouts

Derzeit sind 25 Schüler als Busscouts aktiv. Weitere 9 Schüler werden in Kooperation mit dem Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) und der Polizei ebenfalls dazu ausgebildet, in Konflikten, die sich während oder im Umfeld von Fahrten mit den Schulbussen ergeben, zu vermitteln. Jedes Jahr können interessierte Schüler des 8. Jahrgangs an der entsprechenden Schulung teilnehmen.

Projekttage und Schulfest

Alle zwei Jahre arbeiten alle Schüler für einige Tage an themenbezogenen Projekten. Die Ergebnisse werden den Eltern und der Öffentlichkeit auf einem abschließenden Schulfest präsentiert.

Schulkonzert und Weihnachtsfeier

Kurz vor den Osterferien findet jedes Jahr ein Schulkonzert mit musikalischenDarbietungen von Klassen, Musikkursen und -arbeitsgemeinschaften statt. Am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien treffen sich Schüler, Eltern und Lehrer zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Turnhalle Werraweg. Dabei bringt die Theater-AG ein Stück zur Aufführung, eingerahmt von musikalischen Beträgen. An das Programm schließt sich ein geselliges Beisammensein an.

Schülergottesdienste

Am GGM wird ein konfessionell-kooperativer Religionsunterricht in der Sekundarstufe I erteilt. In jedem Schuljahr gestalten Schüler des GGM drei Gottesdienste: Zu Beginn des Schuljahres werden die neuen Fünftklässler vor ihrer Begrüßung am GGM zu einem Gottesdienst in der St. Blasius-Kirche eingeladen, am Buß-und Bettag wirken Schüler des 9. Jahrgangs in der Evangelisch-Reformierten Kirche bei einem Gottesdienst für Schüler der 8. bis 11. Klassen mit, und vor der jährlichen Übergabe der Abiturzeugnisse findet ein Gottesdienst statt, der von Schülern der Religionskurse vorbereitet wird, und zu dem vor allem die Abiturienten mit ihren Familien und die Lehrer eingeladen sind. Zum Abiturgottesdienst werden alle Konfessionen eingeladen und kommen auch.

Förderverein „Verein der Freunde des Gymnasiums e.V.“ (VdF)

Der Förderverein des GGM existiert seit 1969 als Nachfolger der beiden Fördervereine des Jungen- und Mädchen-Gymnasiums in Münden. Mit Hilfe von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuwendungen leistet der Verein außerordentliche finanzielle Unterstützung bei der Ausstattung der Schule in unterschiedlichen Bereichen (rund 10.000 € pro Jahr). Infolgedessen konnten zum Beispiel Messgeräte, Mikroskope, Computer, Software, Hochleistungsdrucker, Noten, Instrumente, Bücher oder Stoppuhren angeschafft werden. Unterstützt wurde außerdem die Gestaltung der Pausenhöfe und der Mensa. Nicht zuletzt beteiligt sich der Förderverein auch an der Finanzierung von Exkursionen und Klassenfahrten.

III. Arbeitsprogramm (Ziele und Maßnahmen)

1. Die Schüler werden in ihren Lernprozessen im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten optimal unterstützt. Ihre individuellen Lernvoraussetzungen werden berücksichtigt.

Maßnahmen zur Umsetzung

Das Kollegium nutzt entsprechende Angebote zur Fortbildung. Wir setzen im Unterricht binnendifferenzierende und die Kooperation fördernde Methoden ein. Außerhalb des Unterrichts bieten wir Hausaufgabenhilfe und Förderunterricht an. In regelmäßigen Dienstbesprechungen tauschen sich die Klassenkollegien über den Entwicklungsstand eines jeden Schülers aus und planen geeignete Hilfen. Im November und März wird der Lernentwicklungsstand eines jeden Schülers erfasst. Bei Bedarf wird ein individueller Förderplan entwickelt, mit den Eltern besprochen und in zeitlichem Abstand bilanziert. Wege zur besseren Integration von Schülern mit Migrationshintergrund werden erarbeitet.

2. Die Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer werden verbessert.

Maßnahmen zur Umsetzung

Die technische Ausstattung muss kontinuierlich erweitert werden. Jeder Unterrichtsraum sollte mit fest installierten Präsentationsmedien ausgestattet sein (Beamer, Laptop/PC). Im Hinblick auf Sanktionen bei Regelverstößen werden einheitliche Grundsätze und Verfahrensweisen angewandt.

3. Den Schülern (sowie den Eltern) wird ein umfassendes Angebot an Beratungen unterbreitet.

Maßnahmen zur Umsetzung

Schülern, die an unsere Schule wechseln, wird der Übergang durch beratende Gespräche erleichtert. Die Beratungslehrerin unterstützt Schüler bei Konflikten mit Mitschülern, Lehrern oder Eltern. Am ersten Elternabend der 5. Klassen wird über das soziale Lernen im Rahmen des Lions Quest-Programms sowie über die Tätigkeit der Beratungslehrerin informiert. Jährlich findet ein Tag der offenen Tür für Grundschüler und ihre Eltern statt, bei dem sich Fachgruppen, Arbeitsgemeinschaften, Projekte etc. vorstellen. An einem weiteren Nachmittag informieren die Fachgruppen Englisch, Französisch und Latein über den bilingualen Unterricht sowie über die Wahlmöglichkeiten für die zweite Fremdsprache. Zu Beginn des zweiten Halbjahres werden die 9. und 10. Klassen über die Profile und entsprechende Wahlmöglichkeiten in der Oberstufe informiert.

4. Den Schülern werden Möglichkeiten zur Förderung und Vertiefung ihrer spezifischen Interessen und Begabungen eröffnet.

Maßnahmen zur Umsetzung

Im Rahmen des Ganztagsprogramms bekommen die Schüler die Chance, in kleineren Gruppen ihr Können weiter zu intensivieren oder auch gänzlich Neues auszutesten. Das Programm der Arbeitsgemeinschaften wird halbjährlich neu gestaltet und orientiert sich an dem jeweiligen Interesse der Schüler. Dabei kann jeder Schüler eine oder mehrere Arbeitsgemeinschaften anwählen. Nach der bevorstehenden Verlängerung der gymnasialen Schulzeit auf wieder neun Jahre soll das Angebot an Arbeitsgemeinschaften ausgebaut werden. Von Montag bis Donnerstag wird jeweils von 12:20 bis 13:45 eine Hausaufgabenbetreuung für die Jahrgangsstufen 5 und 6 in Kleingruppen angeboten. Dabei sollen vorrangig Lehrer der Langfächer, also Mathematik, Englisch, Französisch, Latein und Deutsch eingesetzt werden, damit die Schüler gezielt gefördert werden können. Die Teilnahme ist freiwillig und lebt von der Mitwirkung der Eltern, die ihre Kinder im Bedarfsfall verstärkt ermuntern sollen, die Hausaufgabenhilfe in Anspruch zu nehmen. Bei fachbezogenen Wettbewerben initiieren und unterstützen Lehrer und Lehrerinnen die Teilnahme besonders interessierter Schüler. Im Zuge des bilingualen Unterrichts werden die Fächer Erdkunde, Geschichte, Biologie und gegebenenfalls Sport in englischer Sprache unterrichtet. Im Rahmen unserer Austauschprogramme mit Schulen in Frankreich, Polen und den USA erwerben bzw. vertiefen die Schüler sprachliche und interkulturelle Kompetenzen.

5. Die Schüler werden auf Ausbildung und Studium vorbereitet.

Maßnahmen zur Umsetzung

In den Unterricht aller Fächer fließen Aspekte der Berufsbildung und der Berufsfelder ein.Dabei werden Anforderungen, Voraussetzungen und Strukturen lebensweltorientiert vermittelt. Im Unterricht werden Methoden eingeübt, die in Studium und Beruf notwendig und wichtig sind. Im Rahmen der Schullaufbahnberatung werden die Schüler über alternative Abschlüsse informiert. Das Berufspraktikum in Klasse 10 wird als Einführung in die Berufswelt genutzt. Es soll einen Einblick in Unternehmen und Institutionen bieten. Die dabei gesammelten Erfahrungen werden im Politik-Unterricht reflektiert. In besonderer Weise dient das Seminarfach der Einführung in wissenschaftliches Arbeiten. Die Bundesagentur für Arbeit bietet Schülerinnen und Schülern vorrangig ab Jahrgangsstufe 9 inner- und außerhalb des Unterrichts Informationen und Beratung zu Abschlüssen und beruflichen Perspektiven an. In Kooperation mit lokalen und regionalen Unternehmen und Institutionen findet Ausbildungs- und Berufsorientierung innerhalb folgender Veranstaltungen statt:

  • Informationsveranstaltung des Rotary-Clubs
  • Forum „Schule und Beruf“
  • Bewerbungstraining für den Jahrgang 11
  • Info- Nachmittag „Abi–und was dann?“ (alle 2 Jahre)
  • Uni-Tage in Göttingen
  • Berufsmesse Vocatium
  • Exkursionen, zum Beispiel an die Uni Clausthal-Zellerfeld (Vorstellung mathematischer, naturwissenschaftlicher und technischer Studiengänge)

6. Die Schüler erarbeiten und vertiefen die Inhalte des Unterrichts an außerschulischen Lernorten.

Maßnahmen zur Umsetzung

Zwischen dem Waldpädagogikzentrum Göttingen RUZ Reinhausen und unserer Schule besteht ein Kooperationsvertrag. In diesem Rahmen sollen bei Exkursionen im Fach Biologie mit den betreffenden Klassen –derzeit Jahrgang 8 und Oberstufe– ökologische Inhalte durch praktisches Arbeiten erschlossen werden. Ebenso wird ein jährlicher Waldaktionstag der 5. Klassen mit den Niedersächsischen Landesforsten durchgeführt und jeweils an die curricularen Vorgaben angepasst. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchen die Schüler der 10. Klassen die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora (bei Nordhausen). Die Fachgruppe Latein führt unter dem Motto „Auf den Spuren der Römer in Germanien“ jährlich Exkursionen zum Limeskastell Saalburg oder zum Archäologischen Park in Xanten durch.

7. Die Schüler werden in ihrer sozialen Entwicklung unterstützt.

Maßnahmen zur Umsetzung

Wir nutzen eine wöchentliche Klassenlehrerstunde in den Klassen 5 und 6, in der dem sozialen Lernen besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dabei legen wir z.B. gemeinsam Klassenregeln fest und suchen bei Problemen und Konflikten im Klassengespräch nach Lösungen. Wir arbeiten regelmäßig mit dem Sozialtrainingsprogramm Lions Quest, das von Klasse 5 bis 8 von dafür ausgebildeten Lehrern eingesetzt wird. Grundlage dafür ist ein schulinternes Curriculum. Die SV bietet für die Klassensprecher Workshops an. Dort werden Verantwortungsbewusstsein und Organisationskompetenz gefördert. In der Jahrgangsstufe 5 werden die Kinder auf die Gefahren des Cybermobbings aufmerksam gemacht. Dafür besuchen wir das Theaterstück „Klick it“, das die Theatergruppe „Zartbitter e.V.“ aus Köln aufführt. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Jugendamt der Stadt Münden und von der Jugendhilfe Göttingen. Für die 6.Klassen führt die Polizei Göttingen regelmäßig in der Schule das Puppentheater „Rocky“ auf, das sich mit dem Thema Mobbing unter Kindern und Jugendlichen beschäftigt. Im anschließenden Gespräch mit Polizisten haben die Kinder die Möglichkeit, auf das Gezeigte näher einzugehen sowie Reaktionen, die im Zusammenhang mit Mobbing hilfreich sind, zu besprechen.

8. Der Entwicklungsstand der Schule wird regelmäßig überprüft, eine kontinuierliche Verbesserung angestrebt.

Maßnahmen zur Umsetzung

Die Schule erhebt, bilanziert und dokumentiert regelmäßig Leistungs- und Entwicklungsdaten. Im Sinne der Transparenz sollen die Evaluationsergebnisse offengelegt werden.